Der Bundesrat hat in seiner 879. Sitzung am 11. Februar 2011 beschlossen, der 10. Verordnung zur Änderung der Arzneimittelverschreibungsverordnung gemäß Artikel 80 Absatz 2 des Grundgesetzes ... zuzustimmen.
Damit war die letzte Hürde genommen. Die Verordnung erlangt mit der Verkündigung im Bundesanzeiger Gesetzeskraft. Für die Heilpraktikerschaft ist diese Verordnung von besonderer Bedeutung, dann sie bringt Klarheit für die evtl. Erstversorgung von Notfällen in der Praxis, in dem sie den Zugang zu 2 wichtigen Notfallmedikamenten möglich macht, die bisher unter uneingeschränkter Verschreibungspflicht standen.
In der VO heißt es jetzt:
b) Die Position „Dexamethason und seine Ester“ wird wie folgt gefasst:
„Dexamethason und seine Ester (verschreibungspflichtig Red.)
ausgenommen Dexamethasondihydrogenphosphat zur einmaligen parenteralen Anwendung in wässriger Lösung in Ampullen/Fertigspritzen mit 40 mg Wirkstoff und bis zu maximal 3 Packungseinheiten (entsprechend 120 mg Wirkstoff) für die Notfallbehandlung schwerer anaphylaktischer Reaktionen beim Menschen nach Neuraltherapie bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes “.
c) Die Position „Epinephrin“ wird wie folgt gefasst:
„Epinephrin (verschreibungspflichtig Red.): ausgenommen Autoinjektoren in Packungsgrößen von einer Einheit zur einmaligen parenteralen Anwendung für die Notfallbehandlung schwerer anaphylaktischer Reaktionen beim Menschen nach Neuraltherapie bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes “.
Und in der Begründung heißt es u.a.
Auf Grund dieser Neuregelung bedürfen die genannten Arzneimittel keiner ärztlichen Verschreibung, sofern sie bei den im Weiteren genannten therapeutischen Anwendungen angewendet werden. Für Dexamethasondihydrogenphosphat gilt dies im Hinblick auf Arzneimittel zur einmaligen parenteralen Anwendung in wässriger Lösung in Ampullen/-Fertigspritzen mit 40 mg Wirkstoff und bis zu maximal 3 Packungseinheiten (entsprechend 120 mg Wirkstoff) für die Notfallbehandlung bei anaphylaktischen Reaktionen; bezüglich Epinephrin gilt die Regelung für Autoinjektoren in Packungsgrößen von einer Einheit zur einmaligen parenteralen Anwendung für die Notfallbehandlung bei anaphylaktischen Reaktionen.
Medizinische Hautpflegeprodukte mit Hyperforin bilden daher eine wichtige Säule im Pflegekonzept bei trockener, juckender und schuppender Haut sowie bei Neurodermitis, so das Fazit von Prof. Dr. med. Christoph M. Schempp, Kompetenzzentrum skintegral, Universitäts-Hautklinik Freiburg i. Br. auf einem Symposium im Rahmen der 16. Jahrestagung der Gesellschaft für Dermopharmazie1.
Für die Widerstandskraft der Haut spielt die vom Stratum corneum gebildete physiologische Hautbarriere eine Schlüsselrolle. Ist die Barrierefunktion gestört, wird zum einen das Eindringen von Mikroorganismen (Infektion) und Allergenen (vermehrte Immunfunktion, Entzündung) begünstigt, zum anderen wird der transepidermale Wasserverlust gefördert. Die Haut trocknet aus.
Bei atopischen Hauterkrankungen wie der Neurodermitis ist das Stratum corneum oft nur ungenügend ausgebildet. Ein Grund hierfür: Die Differenzierung der Keratinozyten ist verlangsamt, da der Kalzium-Einstrom in diese Hautzellen gestört ist. Hyperforin bewirkt eine Aufregulation des Kationenkanals TRPC6, über den Kalzium in diese Hautzellen einströmt. „Hyperforin induziert in Keratinozyten einen dosisabhängigen Kalziumeinstrom, der zu einer Aufregulation epidermaler Differenzierungsmarker führt“, betonte Dr. rer. nat. Ute Wölfle, Kompetenzzentrum skintegral, Universitäts-Hautklinik Freiburg i. Br. Die Regulation des gestörten Kalzium-Gradienten stimuliert die terminale Differenzierung der Keratinozyten. Damit stärkt Hyperforin die Barrierefunktion der Haut, verbessert ihren Feuchtigkeitsgehalt und lindert den Juckreiz.
Hyperforin hält Entzündungen in Schach
Darüber hinaus wirkt Hyperforin Entzündungen entgegen. Die antiinflammatorische Wirkung von Hyperforin wurde sowohl auf zellulärer als auch auf molekularer Ebene in verschiedenen Stufen der Entzündungskaskade belegt. Die entzündungshemmende Wirkung einer hyperforinreichen Creme bestätigte eine monozentrische, randomisierte, placebokontrollierte Doppelblindstudie im Halbseitenvergleich bei 22 Probanden. Die hyperforinreiche Creme reduzierte das UVB-induzierte Erythem im Vergleich zur Cremegrundlage und zeigte somit eine entzündungshemmende Wirkung. Dabei erwies sich die hyperforinreiche Creme als sehr verträglich. Das Fazit von Wölfle: „Die differenzierungsfördernden, antioxidativen, und entzündungshemmenden Eigenschaften von Hyperforin liefern eine Rationale für die Verwendung hyperforinreicher Johanniskrautextrakte bei der Behandlung entzündlicher Hauterkrankungen wie der atopischen Dermatitis.“
Schutz vor oxidativem Stress
Bei entzündlichen Prozessen, aber auch unter dem Einfluss von Umweltweinflüssen, werden in der Haut vermehrt freie Sauerstoffradikale gebildet. Der Überschuss kann von den antioxidativen Schutzsystemen der Haut nicht mehr abgefangen werden. Es entsteht oxidativer Stress, der bereits bestehende Entzündungsprozesse verstärkt. Die Verwendung von Antioxidanzien in der Basispflege ist ein neuer innovativer Ansatz in der medizinischen Kosmetik, erklärte PD Dr. Martina Meinke, Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Charité-Universitätsmedizin Berlin. Für Hyperforin, einen der dominierenden Inhaltsstoffe von Johanniskraut, konnte eine hohe antioxidative Kapazität nachgewiesen werden. Die topische Anwendung hyperforinhaltiger Zubereitungen schützt die Haut vor oxidativem Stress. Im Hautmodell reduzierte hyperforinreiche Creme im Vergleich mit der Cremegrundlage signifikant die Radikalbildung. Dies wurde in einer klinischen Untersuchung bestätigt, in der eine vierwöchige Anwendung der hyperforinhaltigen Creme eine lichtinduzierte Radikalbildung deutlich verminderte. Da Entzündungsreaktionen immer mit der Produktion von freien Radikalen einhergehen, spielt die antioxidative Wirkung eine wichtige Rolle für die effektive Basispflege bei trockener, gereizter Haut, erklärte Meinke.
Für die Bedan® Hyperforin Hautpflegeprodukte wird ein in einem Spezialverfahren gewonnener Johanniskraut-Extrakt eingesetzt. Dieser Bedan-Spezialextrakt ist reich an wirksamem Hyperforin und frei von photosensibilisierenden Hypericin.
Anmerkungen
1„Kalianderöl und Hyperforin Neue Erkenntnisse zur Wirksamkeit von Naturstoffen in der medizinischen Pflege bei trockener, juckender Haut sowie bei Neurodermitis“ im Rahmen der 16. Jahrestagung der Gesellschaft für Dermopharmazie am 2. März 2012 in Berlin
Neue wissenschaftliche Erkenntnisse über die Bedeutung von Vitamin D zur Prävention chronischer Erkrankungen veranlassten die DGE dazu, den Referenzwert von bisher 5 µg auf 20 µg pro Tag zu erhöhen. Seit langem ist bekannt, dass eine geregelte Aufnahme des lebensnotwendigen Mikronährstoffes Vitamin D3 für die Knochenfestigkeit eine große Rolle spielt. Durch die Steuerung von Aufnahme und Verwendung der Mineralstoffe Calcium und Phosphor leistet Vitamin D3 einen Beitrag zur Mineralisierung von Knochen und Zähnen. Eine adäquate Vitamin D3-Zufuhr ist daher wichtig für die Gesunderhaltung von Knochen und Zähnen. Neuere Erkenntnisse zeigen, dass Vitamin D3 vielseitiger als bisher angenommen ist. Vitamin D3 trägt auch zum Erhalt der Muskelfunktion bei und ist an der Zellteilung beteiligt. Stabile Knochen und Muskeln können helfen, einen sicheren Gang zu erhalten und das Risiko für Stürze und Frakturen zu verringern. Darüber hinaus hat Vitamin D3 einen Einfluss auf die Immunabwehr und leistet damit einen Beitrag zur normalen Funktion des Immunsystems.
Für die Vitamin D3-Produktion in den Hautzellen ist eine ca. 30 minütige tägliche Sonnen- und UV-Strahlen Exposition erforderlich. Die Angst vor Hautschäden verhindert jedoch immer mehr ein tägliches ungeschütztes Sonnenbad. Hinzu kommt, dass die Haut mit dem Alter die Fähigkeit zur Eigenproduktion immer mehr verliert und die Sonne von Oktober bis April in unseren Breitengraden so tief steht, dass eine Vitamin D3-Bildung in der Haut überhaupt nicht möglich ist. Der Ausgleich über eine ausgewogene Ernährung sollte an erster Stelle stehen. Da Lebertran und fetter Fisch jedoch meist nicht täglich auf der Speisekarte stehen, kann es vor allem im Winterhalbjahr zu Mangelzuständen kommen. Die Ergebnisse der Nationalen Verzehrsstudie aus 2008 zeigen eine deutliche Vitamin D3-Unterversorgung bei 82% der Männer und 91% der Frauen in Deutschland. Wenn die Nahrung zur Deckung des Bedarfes nicht ausreicht oder ein erhöhter Bedarf besteht, empfiehlt es sich, die tägliche Ernährung mit Vitamin D3 (z.B. Cefavit® D3) zu ergänzen.
Aufgrund des hohen Vitamin D3 Gehalts (25 µg pro Tablette) genügt 1 Tablette pro Tag. Packungsgrößen mit 50 bzw. 100 Tabletten preisgünstig und exclusiv in der Apotheke.
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Nahezu jeder dritte Schlaganfall-Patient hat mit Depressionen, der so genannten poststroke depression (PSD), zu kämpfen. Neben einer Hyperhomocysteinämie sind z.B. die soziale Isolierung sowie die körperliche und kognitive Beeinträchtigung der Schlaganfall-Patienten ausschlaggebend für die Entstehung einer poststroke depression. Umgekehrt haben Menschen, die unter einer Depression leiden, ein erhöhtes Risiko für vaskuläre Erkrankungen bis hin zu einem Schlaganfall. Die Rede ist dann von einer vaskulären Depression. Diese stand im Fokus einer Metaanalyse, in der Daten aus 28 Kohorten-Studien ausgewertet wurden. Die Krankheitsverläufe von mehr als 320.000 Patienten, die bis zu 29 Jahre lang betrachtet wurden, ließen ein eindeutiges Ergebnis zu: Depressionen erhöhen das Schlaganfall-Risiko um 45 Prozent. Die Gefahr, dass dieser Apoplex tödlich ausgeht, soll demnach sogar um 55 Prozent ansteigen. Die Forscher fanden weiterhin heraus, dass Depressionen in einem ähnlichen Maße einen Risikofaktor für Schlaganfälle darstellen wie etwa das Rauchen.
Aktuelle Studie: B-Vitamine mindern das Risiko einer poststroke depression
Meist entwickelt sich eine Depression innerhalb der ersten 6 Monate nach dem Apoplex und ist mit erhöhter Mortalität und Morbidität sowie stärkeren funktionellen Einschränkungen verbunden. Eine randomisierte, placebokontrollierte Doppelblindstudie aus Australien bestätigt nun aktuell, dass die tägliche Einnahme der homocysteinsenkenden Kombination von Folsäure, Vitamin B6 und Vitamin B12 das Risiko dieser poststroke depression um fast 50% reduzieren kann. Über einen Zeitraum von durchschnittlich 7 Jahren nahmen 273 Schlaganfall-Patienten entweder B-Vitamine oder Placebo ein. Das Ergebnis beeindruckte: In der Vitamingruppe entwickelten 18,4 % der Probanden, in der Verumgruppe dagegen 23,3% während des Studienzeitraums eine Depression.
Aus anderen Untersuchungen ist bekannt, dass Menschen mit ungenügender Folsäure- und Vitamin-B12-Versorgung häufiger an Depressionen erkranken und schlechter auf eine Psychopharmaka-Medikation reagieren. Es wurde in mehreren Studien nachgewiesen, dass Patienten nach einer B-Vitamin-Substitution besser auf Antidepressiva ansprachen.
In der Vergangenheit bestätigten außerdem bereits mehrere Großstudien darunter die VISP und HOPE-2 sowie die Folgestudie von Saposnik im Jahr 2009 hinsichtlich der Wirksamkeit einer homocysteinsenkenden Therapie eine deutliche Reduktion des Schlaganfallrisikos. Die Rezidivrate nach einem Schlaganfall liegt heute bei bis zu 15% im ersten Jahr. Besondere Bedeutung kommt B-Vitaminen deshalb in der Sekundärprävention bei Schlaganfall-Patienten zu.
B-Vitamin-Kombination vaso-loges® S
Experten ermittelten anhand der vorliegenden Interventionsstudien, die mit unterschiedlichen Dosierungen durchgeführt wurden, diejenigen B-Vitaminmengen, die eine maximale Senkung des Homocysteinspiegels bei gleichzeitig größtmöglicher Sicherheit, auch in der Langzeittherapie, gewährleisten. Die ergänzende bilanzierte Diät vaso-loges® S berücksichtigt diese Empfehlungen und enthält alle zur Homocysteinsenkung wichtigen B-Vitamine: Vitamin B2, B6, B12 und Folsäure. Mit nur einem Dragee täglich ist vaso-loges® S leitliniengerecht dosiert.
Studien:
Almeida O.P. et al.: B-Vitamins Reduce the Long-Term-Risk of Depression After Stroke. The VITATOPS-DEP Trial. Ann Neurol 68 (2010) 503-510)
Hu F. B. et al.: Depression and Risk of Stroke Morbidity and Mortality: A Meta-analysis and Systematic Review. JAMA 306(11) (2011) 1241-1249
Toole J.F. et al.: Lowering homocysteine in patients with ischemic stroke to prevent recurrent stroke, myocardial infarction, and death: the Vitamin Intervention for Stroke Prevention (VISP) randomized controlled trial. JAMA 291(5) (2004) 565-75
The Heart Outcomes Prevention Evaluation (HOPE) 2 Investigators. Homocysteine lowering with folic acid and B vitamins in vascular disease. N Engl J Med 345 (2006) 156777
Saposnik et al.: Homocysteine Lowering Therapy and stroke Risk, Severity, and Disability. Additional Findings from the HOPE2 Trial. Stroke 40 (2009) 1-9
Hersteller: Dr. Loges + Co. GmbH
Manch zartbesaiteten Gemütern reicht schon eine Prüfungssituation, eine geplante Flugreise oder der bevorstehende Termin beim Zahnarzt aus, um sie zum Schwitzen und die Hände zum Zittern zu bringen. „Cool down“ ist leichter gesagt als getan… Da kommen die AKUT-Tropfen „für den Fall des Falles“ wie gerufen: eine gelungene Mischung aus pflanzlichen und organischen Ingredienzien nach altbewährter Rezeptur ist heute in Zeiten hoher Leistungsanforderung und in Situationen besonderer Anspannung mehr denn je aktuell damit der Stress nicht überhandnimmt. Da kommt eine alternative Lösung aus der Naturheilkunde wie gerufen…Jetzt sind „AKUT-Tropfen“ dran eine gelungene Kombination aus pflanzlichen und organischen Ingredienzien nach altbewährter Rezeptur, heute mehr denn je aktuell.
Vor Jahren schon entwickelte die naturheilkundlich versierte Ärztin Dr. Irene Regena Theurer eine spezielle Kombination aus Bachblüten und Organfaktoren aus dem Herzen. Bei ihren Anwendungen stellte sie fest, dass die treffend „AKUT Tropfen“ getaufte Tinktur einen beruhigenden und entspannenden Einfluss auf ihre Patienten hatte. Das Rezept für die Tinktur blieb lange Zeit verschollen. Auf dem Dachboden im denkmalgeschützten Gründerhaus ihrer Praxis entdeckte man die Rezeptur zwischen alten Aufzeichnungen und medizinischen Lehrbüchern. Jetzt wurde die Rezeptur „reanimiert“, die Tropfen werden seitdem in den Laboratorien der vitOrgan-Arzneimittelgruppe wieder produziert.
AKUT Tropfen enthalten Essenzen aus den folgenden Bachblüten:
• Cherry Plum Kirschpflaume
• Prunus cerasifera empfohlen bei starker innerer Anspannung
• Clematis Weiße Waldrebe Clematis vitalba empfohlen bei mentalen Absencen und Neigung zu Ohnmachtsanfällen
• Impatiens Drüsentragendes Springkraut Impatiens glandulifera empfohlen bei Stresssituationen und innerer Unruhe
• Rock Rose Gelbes Sonnenröschen Helianthemum nummularium empfohlen bei Verzweiflung und Panik
• Star of Bethlehem Doldiger Milchstern Ornithogalum umbellatum empfohlen bei Schockzuständen und psychischen Traumata
• Das Ganze wird ergänzt mit Herzextrakt
Die bisherigen Therapieansätze zielen darauf ab, mit Quellmitteln das Stuhlvolumen zu erhöhen oder mit chemischen Arzneien den Darm zu behandeln. Häufige Probleme: Unerwünschte Nebenwirkungen und hohes Gewöhnungspotenzial. Das neue Präparat „Darm activ“ von Dr. Wolz geht jetzt einen ganz anderen Weg: Mithilfe der prebiotischen Inhaltsstoffe Inulin, Lactulose und Milchsäurebakterien wird auf mikrobiologische Weise der Darm-Stoffwechsel angeregt und dadurch die Verstopfung auf sanfte Art biologisch beseitigt.
Das Präparat funktioniert in drei Phasen:
1. Die prebiotischen Ballaststoffe Inulin und Lactulose gelangen unverdaut in den Dickdarm. Dort werden sie durch die Bakterien-Darmflora abgebaut.
2. Die dabei entstehenden Stoffwechselprodukte regen die Bewegungen des Dickdarms an und beseitigen so die Verstopfung.
3. Durch die zusätzlich enthaltenen probiotischen Milchsäurebakterien wird dieser Effekt noch verstärkt und auch die Lactose abgebaut.
Darm activ bekämpft also nicht nur die Symptome, es fördert eine gesunde Darmflora, reguliert die Darmtätigkeit und entschlackt. „Im Gegensatz zu mechanischen oder chemischen Methoden ist die mikrobiologische Therapie der Obstipation mit Darm activ natürlich-biologisch daher besser verträglich“, so Dr. Georg Wolz, Ernährungsmediziner und Biotechnologe. „Zudem fällt bei Darm activ das nicht unerhebliche Gewöhnungspotenzial vieler herkömmlicher Abführmittel weg.“ Darm activ von Dr. Wolz zur diätetischen Behandlung von Verstopfung ist ein wasserlösliches, nicht quellendes prebiotisches Ballaststoffprodukt mit probiotischen Milchsäurebakterien (3 Bifidus-Stämme, 1 Streptococcus-Stamm). Das Präparat ist frei von Gluten, Aroma-, Farb- und Konservierungsstoffen. Darm activ (PZN 9611277) kostet € 24,75 (400g Pulver)
Quelle: Dr. Wolz
Oft werden die gesundheitlichen Probleme, die durch nitrosativen Stress ausgelöst wurden, mit natürlichen oder synthetischen ‚NO-Spendern’ wie Nitro-Sprays oder Arginin-Präparate behandelt. Dies kann zwar kurzfristig Besserung bringen, löst aber die Problematik natürlich nicht langfristig, wie man heute weiß.
Langfristig kann nur der natürliche Ausgleich des Stickstoffmonoxid-Spiegels im Körper Linderung verschaffen. Hervorragende Ergebnisse konnten das Institut für Ernährung und Gesundheitt* mit dem neuen Präparat Nitroval** erreichen, das eine hochdosierte Kombination folgender Nährstoffe enthält: Glutathion, Alpha-Liponsäure, Taurin, Coenzym Q10, Dunaliella salina (als idealer Lieferant von Carotinoiden), Selen, Zink, Vitamin B2, B3, Methylcobalamin (als hochaktiver Lieferant von Vitamin B 12) und Folsäure.
Stickstoffmonoxid
• wirkt entspannend auf die glatte Gefäßmuskulatur und senkt so zum Beispiel den Blutdruck.
• hemmt die Oxidation von LDL-Cholesterin und die Anheftung von Leukozyten auf Endothelzellen (Schaumzellen).
• wirkt antithrombotisch.
• ist das „Kampfgas“ der Makrophagen gegen Erreger und entartete Zellen.
• wird im Gehirn als Botenstoff eingesetzt.
• ist in der Zelle für die Bildung des so genannten Apoptose-Enzyms mit verantwortlich.
Als hoch reaktiver Stoff hat Stickstoffmonoxid nur eine sehr kurze „Lebensdauer“. Es wird deshalb gezielt an der Stelle des Körpers gebildet, wo es gerade benötigt wird. Kommt es an einer Stelle zur dauerhaften Überproduktion, wird die Produktion andern Orts reduziert oder eingestellt. Der Körper steht unter „nitrosativem Stress“.
Typische Auslöser für nitrosativen Stress:
• Infektionen, die durch Viren, Bakterien, Pilze oder Parasiten ausgelöst werden
• Instabilität der Halswirbelsäule
• Belastung mit Schwermetallen und anderen Schadstoffen
• Chronische Erkrankungen
• Histamin-Ausschüttung (Histamin fördert die Ausschüttung von NO-Gas und umgekehrt) Einnahme von Medikamenten (Antibiotika, Statine, Potenzmittel, Nitrospray und blutdrucksenkende Herzmittel)
Mögliche gesundheitliche Folgen von nitrosativem Stress
• Nervenschäden, Schwindel, Depressionen, Kopfschmerzen
• Eingeschränkte Energieproduktion in den Zellen
• Übersäuerung, oxidativer Stress
• Erhöhte Cholesterinspiegel
• Ausprägung von Allergien und Autoimmunerkrankungen
• Erhöhtes Risiko für Gefäßerkrankungen und Bluthochdruck
• Beeinträchtigung der Darmmotilität, Ösophagus-Insuffizienz, Impotenz
• Fibromyalgie
• Neurodermitis und andere Hauterkrankungen
• Anstieg des intrazellulären Calciumspiegels (möglicher Auslöser von Bluthochdruck
• Neurologische sowie psychische Funktionsstörungen unter anderem im Zusammenhang mit Borreliose.
• Krebserkrankungen
• Impotenz
*Institut für Ernährung und Gesundheit
Quelle: Anusan
Seit 2002 befindet sich Flavo-Natin (FN) im Handel und wird von der Firma Köhler-Pharma auf den Markt gebracht. Bei Flavo-Natin handelt es sich um ein rationales Nahrungsergänzungsmittel mit gesicherter klinischer Indikation auf Grund einer prospektiven, kontrollierten Kohorten-Studie mit validen klinischen Endpunkten. Mehrere Forschungs-Projekte wurden mit Flavo-Natin durchgeführt und die Ergebnisse wurden inzwischen publiziert.
Klinische Relevanz
Die klinische Bedeutung der Flavonoid-Therapie wurde beschrieben (2005) und die Ergebnisse einer klinischen Studie zur tertiären Prävention bei Patienten nach kurativer Operation eines kolorektalen Karzinoms veröffentlicht (2008).
Flavo-Natin wurde bei Patienten nach Darmkrebs-Operation zur Verhinderung eines Tumor-Rezidivs eingesetzt. Weiterhin erhielten zahlreiche Patienten nach Entfernung von Darmpolypen (Adenome) dieses Botanikum zur Verhinderung eines Polypen-Rezidivs. Für dieses Projekt haben wir ein Polypen-Register angelegt und der Krankheitsverlauf des Patienten wurde erfasst. Die Bedeutung der Flavonoid-Behandlung wurde in der „Medizinischen Klinik“ dargestellt (2010). In der klinischen Praxis wird Flavo-Natin weiterhin eingesetzt bei Patienten bzw. Personen mit erblichem Darmkrebs und bei Angehörigen von Darmkrebs-Patienten, die sich vor Darmkrebs schützen wollen.
Wissenschaftliche Relevanz
Flavo-Natin wurde in Darmkrebs-Zellkulturen (Caco-2 Zellen) an der Universität Gießen getestet und bewirkte eine Hemmung der Zell-Proliferationsrate (2011).
Neueste Ergebnisse zeigen, dass bei der Darmkrebs-Zelllinie T-84 FN neben der Proliferations-Hemmung eine Blockierung der induzierten Chemokine bewirkt (2012). Diese Wirkung erklärt, warum FN die Krebs-Vorstufen hemmt: Die Ausbreitung der Tumorzellen durch Entzündungsprozesse wird unterdrückt.
Antiinflammatorische Wirkungen der Flavonoide
Chronische Entzündungsreaktionen spielen eine entscheidende Rolle bei der Pathogenese von chronisch-entzündlichen Darmkrankheiten, insbesondere bei M. Crohn (MC) und ulzeröser Colitis (UC). Bei diesen Krankheiten gelingt es dem Körper nicht, die schwelende Stimulation des entzündlichen Immunsystems abzuschalten. Eine ähnliche Situation, allerdings geringeren Ausmaßes, besteht beim Reizdarm. Auch hier ist eine unterschwellige chronische Aktivierung von Entzündungs-Reaktionen vorhanden. Die bisherigen Pharmaka zur antientzündlichen Behandlung beinhalten Antiphlogistika mit erheblichen Nebenwirkungen, wie z. B. nichtsteroidale oder steroidale Pharmaka oder Immunsuppressiva. Neuerdings werden bei MC und UC sogenannte Biologicals eingesetzt; dies sind antientzündliche Antikörper, welche die natürlichen Immunreaktionen unterbrechen und zu chronischen Infektionen führen können.
Flavonoide, insbesondere Flavo-Natin, haben antientzündliche Eigenschaften und hemmen die inflammatorischen Cytokine und Chemokine.
Neue klinische Studien und Erfahrungen
Andere deutsche Forschergruppen haben klinische Studien begonnen, die z.B. zeigen sollen, dass das Haupt-Flavonoid des grünen Tees, Epigallocatechin-Gallat (EGCG), die Rezidiv-Polypen-Rate nach endoskopischer Polypektomie aus dem Colon senkt (Miracle-Studie, Prof. Seufferlein). Für diese geplante Studie wird als Flavonoid-Quelle Grüntee-Extrakt verwendet. Flavonoide aus Tee sollen bei Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmkrankheiten eingesetzt werden, um die Entzündungs-Schübe dieser Erkrankungen zu unterdrücken (Studie der Fa. Martin Bauer).
Wir haben begonnen, Patienten mit Reizdarm mit FN zu behandeln und erste Auswertungen zeigen, dass sich die Beschwerden dieses häufigen Leidens deutlich bessern. Bei vier von fünf über drei Wochen mit FN behandelten Patienten kam es zu einem Anstieg des Scores, welcher eine Verbesserung des Allgemeinbefindens anzeigt. Diese drei Projekte zeigen, dass Flavonoide in Prävention und Therapie von intestinalen neoplastischen und entzündlichen Darmerkrankungen eine zunehmende Rolle spielen. Es ist notwendig, dass für diese neuen Therapieformen eine solide und validierte Flavonoid-Quelle wichtig ist.
Flavo-Natin wird seit zehn Jahren als Nahrungsergänzungsmittel auf einer gesicherten klinischen und wissenschaftlichen Basis eingesetzt. Seit 2011 gibt es eine neue Galenik: Die Teeflavonoide aus Kamille- und Grüntee werden nun als Kapseln in Blister-Packungen eingesetzt. Wir sind sicher, dass der bisher leicht bittere Teegeschmack nun kein Problem mehr darstellt.
Die Adhärenz unserer Patienten und der zu behandelnden Personen hinsichtlich der Flavonoid-Aufnahme wird dadurch zusätzlich gesteigert. Wir bieten mit Flavo-Natin ein Flavonoid-Präparat an, welches sich seit Jahren bewährt hat und einen risikoarmen Einsatz bei mehreren neuen Indikationen gestattet. Der Flavonoid-Markt wird in der Zukunft sicherlich kompetitiver werden und der Bedarf an Flavonoid-Präparaten wird ansteigen. Mit Flavo-Natin sind wir dafür gut aufgestellt.
Autor:
Prof. Dr. med. Harald Hoensch
Marienhospital
Martinspfad 72
64285 Darmstadt
Seit einigen Monaten werden bei Hevert alle homöopathischen Flüssigarzneimittel mit einem innovativen Komfortverschluss ausgestattet. Nachdem die Erstumstellung bei einigen kleineren Produkten erfolgreich durchgeführt war, wurde nun mit den Calmvalera Hevert Tropfen eines der Hevert Hauptprodukte auf den neuen Verschluss umgestellt.
Neben der Funktionalität wurde auch auf eine ästhetische Formensprache besonderer Wert gelegt. Der große Durchmesser ermöglicht einen versteckt liegenden Originalitätsverschluss, welcher erst nach erstmaligem Öffnen sichtbar wird.
Da auch das Design eines Produktes zu den entscheidenden Faktoren für den Erfolg am Markt zählt, hat sich Hevert zu diesem Anlass ein sogenanntes „Geschmacksmuster“ gesichert: Hevert Arzneimittel
Quelle: Hevert
Seit dem 1. März 2012 gibt es die Biomineral Schüßler-Salze unter dem Namen Biochemie Orthim®. Geschäftsführer Ulrich Pflüger unternimmt damit einen weiteren Schritt im Ausbau seiner Schüßler-Serie. Einige neue, innovative Ideen warten bereits auf die Realisierung.
Das gesamte Schüßler-Sortiment gibt es nun in der beliebten Glasverpackung in den Grüßen 100, 200, 400 und 800 Stück Tabletten. Ebenso bietet Orthim eine 15g Packung Globuli an.
Die Schüßler-Tabletten (100, 200 und 400 Stück) und Globuli (15g) gibt es von der Nr. 1 bis 27. Die 800er Packungsgröße ist erhältlich in den Nummern 1,2, 4-12.
NEU: Dr. Schüßler-Salze von Orthim jetzt in 100er Einheiten
Die seit vielen Jahren bewährten Schüßler-Salze von Orthim sind jetzt noch durchschaubarer: Alle Salze sind in Medizingläsern aus Pharmaglas. Außerdem gibt es die Salze ab jetzt in 100er Einheiten. Modern, preiswert, besser!
Dr. Schüßler-Salze von Orthim
15g Globuli, 100, 200, 400, 800 St. Tabletten
Besonderheiten der Schüßler-Salze von Orthim
* komplett im Glas
* laktosefrei
* seit vielen Jahren bewährt
* gibt es als Tabletten und Globuli
* gleichen Mineralsalz-Mangel sanft aus
* schaffen Linderung bei vielen Beschwerden
* ermöglichen Eigenbehandlung
Informationsmaterial unter: Orthim KG