Balsam für die SeeleBurnout und kein Ende in SichtErwin Stutz
Depression, was in vielen, wenn auch nicht in allen Fällen, die korrektere Diagnose wäre, wird als diskriminierender Begriff von beiden Seiten ungern benützt, rückt es den so Bezeichneten doch sehr schnell in die Nähe eines Falles für den Psychiater, wohingegen Burnout geradezu als schickes Modewort für eine Managerkrankheit gilt, die auch noch ausdrückt, dass jemand vollen Einsatz gezeigt hat. Wenn also einer früher aus dem Arbeitsleben ausscheidet, ist Burnout kein diskriminierender Grund. So ließen sich in Bayern im Jahr 2000, 58% der Lehrer, die ja unter besonderer Beobachtung bezüglich ihres gesellschaftlichen Engagements und der Verantwortung ihres Arbeitsplatzes stehen, meist mit der Begründung Burnout vor Erreichen des Rentenalters dienstunfähig schreiben. (Die Zahl ist auf 23% gefallen, seit die Frühpensionen deutlich gekürzt wurden die armen Schüler!) Trotz der gerade angedeuteten Problematik von statistischen Erhebungen möchte ich die Bedeutung psychischer Störungen und des „Ausgebranntseins“ mit Hilfe einer Untersuchung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK im Jahre 2009 belegen. Danach sind psychische Erkrankungen verantwortlich für die mit 23 Tagen längsten Fehlzeiten in der Arbeitswelt, was eine Zunahme in zwölf Jahren um 80% bedeutet, und sie steigen weiter trotz Wirtschaftskrise. Wenn wir berücksichtigen, dass das „Krankfeiern“ in wirtschaftlich schweren Zeiten meist stark zurück geht, müssen wir davon ausgehen, dass der Druck in der Arbeitswelt auf die Beschäftigten offensichtlich zunimmt. Die häufigste Ursache für Frühverrentungen sind in dieser Untersuchung von 9,7 Millionen AOK Mitgliedern psychische Erkrankungen. |
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Notfallpaket für Heilpraktiker Der Bundesrat hat in seiner 879. Sitzung am 11.02.2011 beschlossen, der 10. Verordnung zur Änderung der Arzneimittelverschreibungsverordnung gemäß Artikel 80 Absatz 2 des Grundgesetzes ... zuzustimmen. Für die Heilpraktikerschaft ist diese Verordnung von besonderer Bedeutung, dann sie bringt Klarheit für die evtl. Erstversorgung von Notfällen in der Praxis, in dem sie den Zugang zu 2 wichtigen Notfallmedikamenten möglich macht, die bisher unter uneingeschränkter Verschreibungspflicht standen. mehr ... Wie viele Tropfen braucht der Mensch? Der Verordner entscheidet Das Bundesministerium für Arzneimittel und Medizinprodukte schreibt Herstellern von Komplexhomöopathika eine Dosierung vor, die häufig unterhalb der Wirkungsschwelle bleibt. Dosis sola facit venenum: Allein die Dosis entscheidet, mehr ... Präbiotische Effekte von Artischockenspezialextrakt: Möglicher Beitrag zur Wirksamkeit bei Dyspepsie Artischockenspezialextrakt ist ein bewährtes Mittel zur Linderung dyspeptischer Beschwerden, die durch einen Mangel an Gallensäuren verursacht werden. Gallensäuren werden nach fetthaltigen Mahlzeiten ausgeschüttet, um die Nahrungsfette im Darm zu emulgieren und damit verdaubar zu machen. Stehen nicht genügend Gallensäuren zur Verfügung, mehr ... |
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