Fit durch Wassergymnastik

Heidi Loipold

Kneipp-Verlag, Leoben-Wien, 96 S., durchg. farbig, Euro 14.90

ISBN 3-902191-34-1

Wasser – das Lebenselixier – ist äußerlich angewandt nicht nur zum Kneippschen Kuren zu empfehlen. Es bildet als flüssiges Bewegungsmedium einen Jungbrunnen für Kreislauf und Figur.

Wasser hält die physikalischen Eigenschaften bereit, aus denen sich der besondere Reiz aller Bewegungen in diesem Element erklärt. Sie geben jeder Übung, jeder körperlichen Aktion andere Wirkungen. Dadurch erfährt der Körper eine besondere Beanspruchung.

Wenn der Mensch sich im Wasser befindet, wirken die Gewichtskraft, die den Körper nach unten zieht, und die Auftriebskraft, erzeugt durch die Verdrängung des Körpervolumens, gegeneinander. Beide Kräfte heben sich jedoch normalerweise auf, da das spezifische Gewicht des Menschen dem des Wassers sehr ähnlich ist. Wir schweben quasi als eingetauchter Körper im Wasser.

Die Wirkung führt zu einer starken Entlastung von Gelenken, Bändern und Muskeln, der Wirbelsäule und damit auch der Bandscheibe. Die Haltearbeit der Muskulatur, die für unsere aufrechte Haltung notwendig ist, reduziert und entspannt sich. Langsame Bewegungen können mit wenig Kraftaufwand ausgeführt werden. Neben der geringen Verletzungsgefahr gibt es nach dem Wassertraining auch kaum unangenehme Erscheinungen wie einen Muskelkater.

Übungen im Wasser haben viele Vorteile:

– Bewegungen im Wassern lockern und dehnen die Muskulatur.

– Die Wirbelsäule wird entlastet und mobilisiert, schmerzfreie Bewegung wird ermöglicht.

– Gymnastik im Wasser ist ein ideales Gefäßtraining.

– Der Wasserdruck wirkt bei der Bewegung im Wasser wie eine Massage auf Haut und Bindegewebe und fördert den Stoffaustausch im Gewebe (Entschlackung).

– Wassergymnastik ist gut für die Figur – ein perfektes Anti-Aging-Programm.

Die Autorin:
Heidi Loipold war begeisterte Synchronschwimmerin (Bayrische Meisterin 1964, Deutsche Jugendmeisterin 1965), Miss Germany 1972 sowie Medau-Schülerin (Coburg).

Die Co-Autorin:
Ursula-Maria Latki (Vorstand der Rheumaliga Deutschland), überwachte als hoch qualifizierte Physiotherapeutin die medizinische Komponente des Textes und der Übungsgestaltung.

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