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Natürlich Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall vorbeugen

Sterberisiko: Ernährung ist effektiver in der Prävention als Medikamente

Heike Lück-Knobloch

In Deutschland stirbt jeder Zweite an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die wichtigste Ursache: Bluthochdruck. Die Wahrscheinlichkeit, im Laufe des Lebens an Bluthochdruck zu erkranken, liegt bei 80 % (Vasan et al., 2002). Bluthochdruck hat inzwischen sogar Rauchen als Hauptrisikofaktor für einen vorzeitigen Tod abgelöst (GBD, 2010).
Bluthochdruck wird meistens nicht als eine schwerwiegende Erkrankung wahrgenommen, da der Leidensdruck oft fehlt. Bei der sehr verbreiteten leichten Hypertonie kann eine gesunde natriumarme, kaliumreiche Ernährung besser Schlaganfall und Herzinfarkt vorbeugen als Medikamente. Die DASH-Diät entspricht diesen Prinzipien und gilt inzwischen als die insgesamt beste Gesundheitsdiät und beste Ernährungsform für Diabetiker.
(http://health.usnews.com/best-diet)

Das natürliche Natrium-Kalium-Verhältnis

Vor der Entwicklung der Landwirtschaft haben die Menschen nur 0,8 mg Natrium, aber 10,5 g Kalium täglich zu sich genommen (Eaton et al., 1997). Heute dagegen essen wir Deutschen laut der Nationalen Verzehrstudie II im Schnitt nur ca. 3,3 g Kalium, dafür aber 3,1g Natrium, wobei der tatsächliche Natriumverzehr bei vielen Personen weit höher liegt. Im Vergleich zur steinzeitlichen Ernährung hat sich das Verhältnis von Kalium zu Natrium sogar um den Faktor 30 zu Gunsten von Natrium verschoben (Eaton und Konner, 1985).
Dabei ist eine Ernährung mit viel Kalium und wenig Natrium besonders für die Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks wichtig. Immer mehr Studien zeigen, dass es auf ein hohes Kalium-Natrium-Verhältnis ankommt und das Verhältnis vermutlich wichtiger ist, als eine alleinige Salzreduktion (Natriumreduktion). Denn die Salz-Sensitivität hängt auch vom Kaliumstatus des Patienten ab (Morris et al., 1999).

Ernährung effektiver als Medikamente

In einer großn US-Studie erhöhte ein ungünstiges Natrium-Kalium-Verhältnis in der Ernährung die Sterblichkeit um 46 % (Yang et al., 2011). Pro Steigerung um 1000 mg Natrium am Tag stieg die Sterberate um 20%. Dagegen senkte eine Steigerung um 1000 mg Kalium am Tag die Sterberate um 20 %. Dagegen konnte in der Studie von Cook et al. (2007) durch eine Salzreduktion von nur 2,5 g pro Tag (1000 mg Natrium) das Auftreten von Herz-Kreislauf-Ereignissen (Herzinfarkte, Schlaganfälle, Herztode und Operationen an den Herzkranzgefäßn) bei Personen, die nur einen hochnormalen Blutdruck (< 140/90 mm/Hg) hatten, um 30 % gesenkt werden. Cook et al. (2009) konnten auch zeigen, dass die Studienteilnehmer mit einem ungünstigen Natrium-Kalium-Verhältnis ein 50 % erhöhtes Risiko für schwerwiegende Herz-Kreislauf-Erkrankungen als die Teilnehmer mit einer natriumärmeren, kaliumreicheren Ernährung hatten.
Eine medikamentöse Behandlung von leichtem Bluthochdruck hingegen konnte weder die Sterblichkeit noch das Auftreten von Herzinfarkt, Schlaganfall und Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken, wie eine Cochrane-Meta-Analyse von Diao et al. (2012) zeigt. Der Grund dafür: Medikamente senken meist zwar den Blutdruck, doch verbessern nicht die Elektrolyt-Balance im Körper. Dafür lösten die Medikamente häufig Nebenwirkungen aus.

Offizielle Empfehlungen für einen gesunden Blutdruck

Die American Heart Association erachtet unter Gesundheitsaspekten für Erwachsene 4,7 g Kalium pro Tag als notwendig und rät zur Reduktion der Natriumzufuhr auf maximal 1,5 g (= 3,75 g Salz) pro Tag. In Deutschland erreichen über 75 % der Männer und 95 % der Frauen die Kalium-Empfehlung nicht. Die Natrium-Empfehlung wird hingegen von 95 % der Männer und 90 % der Frauen deutlich überschritten. Aufgrund der Bedeutung für die Blutdruckregulation ist die empfohlene Tagesdosis von 2000 mg Kalium in der EU zu niedrig. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung sieht diese Menge auch ausdrücklich als Schätzwert für eine â??minimaleâ?? Zufuhr an.

Wirksamkeit der Kalium-Supplementation

Leider wird die empfohlene Kaliummenge über die Ernährung selten erreicht, auch wenn dies der beste Weg ist. Die Nahrungsergänzung von Kalium und Magnesium ist der nächstbeste Weg: Eine Studie von Ascherio et al. (1998) mit 43.738 Teilnehmern über acht Jahre zeigte: Kaliumsupplemente senken bei Hypertonikern das Schlaganfallrisiko um 58 %, auch wenn der Blutdruck dadurch nicht wesentlich sank. Magnesiumsupplemente senkten das Risiko um 25 %. Bei Personen, die Diurektika (wie z.B. Thiazide und Schleifendiuretika, die die Kaliumausscheidung erhöhen) einnahmen, konnte das Schlaganfallrisiko sogar um 64 % gesenkt werden.
Kalium ist ein sehr wichtiges und gesundes Mineral, was normalerweise über die Nieren ausgeschieden wird und auch die Nieren gesund erhält, weil es die Ammoniakbildung in den Nieren senkt. Bei Personen, die an Nierenversagen leiden, z. B. als Folge eines länger bestehenden Diabetes oder bei medikamentenbedingten Störungen des Kalium-Haushaltes z. B. durch kaliumsparende Diuretika, kann eine vermehrte Kaliumzufuhr zu hohe Kaliumspiegel im Blut bewirken.

Ernährung allmählich umstellen

Wer sich bislang kaliumarm und natriumreich ernährt hat, sollte zunächst seinen Salzkonsum reduzieren und allmählich über zwei Wochen seine Kaliumzufuhr schrittweise erhöhen. Dies gibt den Nieren Zeit für die Umstellung.

Praktische Tipps zur Salzreduktion (Natriumreduktion) und Erhöhung der Kaliumzufuhr:


Ascherio A, Rimm EB, Hernan MA, et al.(1998): Intake of potassium, magnesium, calcium, and fiber and risk of stroke among US men. Circulation. 1998; 98(12):1198–1204.
Cook NR, Obarzanek E, Cutler JA, Buring JE, Rexrode KM, Kumanyika SK, Appel LJ, Whelton PK; Trials of Hypertension Prevention Collaborative Research Group. Joint effects of sodium and potassium intake on subsequent cardiovascular disease: the Trials of Hypertension Prevention follow-up study. Arch Intern Med. 2009 Jan 12;169(1):32-40. doi: 10.1001/archinternmed.2008.523.
Cook NR, Cutler JA, Obarzanek E, Buring JE, Rexrode KM, Kumanyika SK, Appel LJ, Whelton PK. Long term effects of dietary sodium reduction on cardiovascular disease outcomes: observational follow-up of the trials of hypertension prevention (TOHP). BMJ. 2007 Apr 28;334(7599):885-8. Epub 2007 Apr 20.
Diao D, Wright JM, Cundiff DK, Gueyffier F (2012): Pharmacotherapy for mild hypertension. Cochrane Database Syst Rev. 2012 Aug 15;8:CD006742.
Eaton SB, Eaton SB 3rd, Konner MJ. Paleolithic nutrition revisited: a twelve-year retrospective on its nature and implications. Eur J Clin Nutr. 1997 Apr;51(4):207-16.
Eaton SB, Konner M (1985): Paleolithic nutrition. A consideration of ist nature and current implications. N Engl J Med 312: 283-289.
GBD (Global Burden of Disease Study, 2010): Global and regional mortality from 235 causes of death for 20 age groups in 1990 and 2010: a systematic analysis for the Global Burden of Disease Study 2010.Publi­shed Dec 13, 2012. The Lancet.
Morris RC Jr, Sebastian A, Forman A, Tanaka M, Schmidlin O (1999): Normotensive salt sensitivity: effects of race and dietary potassium. Hypertension. 1999 Jan;33(1):18-23.
Vasan RS, Beiser A, Seshadri S, Larson MG, Kannel WB, D’Agostino RB, Levy D (2002): Residual lifetime risk for developing hypertension in middle-aged women and men: The Framingham Heart Study. JAMA. 2002 Feb 27;287(8):1003-10.
Yang Q, Liu T, Kuklina EV, Flanders WD, Hong Y, Gillespie C, Chang MH, Gwinn M, Dowling N, Khoury MJ, Hu FB (2011): Sodium and potassium intake and mortality among US adults: prospective data from the Third National Health and Nutrition Examination Survey. Arch Intern Med. 2011 Jul 11;171(13):1183-91.

Dr. Jacob’s Institut


Das neue Kalantol® Aura-Öl

Auf der Suche nach einer ganz besonderen äl-Mischung ist die Phönix Laboratorium GmbH ein weiteres Mal fündig geworden. Aus der Not wurde eine Tugend, und so entdeckte das Laboratorium bei der Verfeinerung des Kalantol® Vital-Öls eine völlig neue Charakteristik in der Kombination von Eukalyptus und Lavendel in den Basisölen von Mandel und Kokos.
Die Basis des Kalantol® Aura-Öls ist eine Mischung aus Mandel- und Kokosöl. In der Kombination bieten die beiden äle eine sehr sanfte, fast schon lotionähnliche und gleichzeitig schwebende Hautempfindung. Als ätherische Zusätze dienen die beiden charakteristischen Essenzen von Lavendel und Eukalyptus. In dieser einfachen wie auch genialen Kombination bereichern sich die Essenzen in einer fast schon spagyrischen Weise: das Ganze ist mehr als die Summe seiner Einzelteile und verleiht dem Produkt eine klärende und zugleich ausgleichende Note.
Wie aus der Kalantol Pflege-Serie bekannt, werden für das Kalantol® Aura-Öl nur die hochwertigsten Ausgangsstoffe verwendet. Alle Bestandteile sind aus kontrolliert biologischem Anbau und sorgen bei der Anwendung für ein unbeschwertes Hautempfinden.

Mandelöl

Der Mandelbaum, lateinisch Prunus dulcis, kommt ursprünglich aus Südwestasien. Er gehört zur Gattung Prunus, die der Familie der Rosengewächse, lateinisch Rosaceae, angehört.
Unter der harten Schale der Steinfrucht tritt die raue, braune Haut zutage und unter dieser Haut findet sich die elfenbeinfarbene innere Frucht. Aus dieser Frucht wird das Mandelöl gewonnen. Gerade bei sensiblen Hauttypen weist das Mandelöl eine besonders gute Verträglichkeit auf und ist dabei aufgrund der Struktur seiner enthaltenen ölsäuren in der Lage, auch in tiefere Hautschichten vorzudringen. Es vermittelt der Haut eine samtige Empfindung und hilft dabei, einen Feuchtigkeitsmangel zu reduzieren.

Kokosöl

Die Kokospalme, lateinisch Cocos nucifera, ist eine Angehörige der Familie der Palmengewächse. Sie wächst gerne in tropischen Gegenden am Wasser, meist am Meeresstrand. Das Kokosöl wird aus dem zerkleinerten Fruchtfleisch der Kokosnuss, welches bis zu 70% Fett enthält, gewonnen.
Bei der Anwendung vermittelt Kokosöl ein weiches Hautgefühl ohne dabei zu fetten. Durch den hohen Laurinsäuregehalt hat es darüber hinaus eine leicht antibakterielle Wirkung.

Eukalyptusöl

Der Blaue Eukalyptus, lateinisch Eucalyptus globulus, gehört zu den Myrtengewächsen, den Myrtaceae. Ursprünglich kommt er aus Tasmanien und den benachbarten Gebieten des südöstlichen Australiens. Das ätherische öl wird mittels Wasserdampfdestillation der Blätter gewonnen. Für die australischen Ureinwohner galt Eukalyptus als Allzweckheilmittel. Es hat eine antimikrobielle und fungizide Wirkung, ist krampflösend und erhöht die Fähigkeit der Körperzellen, Sauerstoff aufzunehmen. Es findet nicht nur Anwendung bei Husten oder Erkältung, sondern kommt auch bei rheumatischen Beschwerden und Muskelschmerzen zum Einsatz.

Lavendelöl

Der echte Lavendel, lateinisch Lavandula angustifolia, stammt aus der Familie der Lippenblütler, Lamiaceae. Die Heimat des Lavendel ist die mediterrane Küstenregion. Die Wortherkunft des Namens geht auf das lateinische „lavare“ zurück. Es bedeutet „(sich) waschen“.
Lavendelöl wird durch eine Wasserdampfdestillation der Blüten und Blütenstände gewonnen.
Die Inhaltsstoffe setzen sich unter anderem aus Gerbstoffen, Cumarinen, Flavonoiden, Linalool, Campher und Cineol zusammen.
Die antibakterielle und antifungale Wirkung des Lavendelöls konnte in mehreren Studien nachgewiesen werden. Schon geringe Mengen sind in der Lage, Candida und Fadenpilze, die Haut und Nagelpilze verursachen können, abzutöten.
Bei der Anwendung wirkt Lavendelöl durchblutungsfördernd und entzündungshemmend und entfaltet bei der äußrlichen Anwendung eine beruhigende und klärende Wirkung.

Das Hautöl

Entsprechend seinen Inhaltsstoffen ist Kalantol® Aura-Öl sehr vielseitig einsetzbar. Die Verwendung als Hautfunktionsöl, für Massagen, besonders auch Fußmassagen, zur allgemeinen Körperpflege, z.B. nach dem Duschen, wie eine Lotion, als Badezusatz oder einfach nur als Wohlfühlöl sind nur wenige Beispiele.

Kalantol® Aura-Öl ist in folgenden Größen erhältlich:
30 ml PZN 04948428
100 ml PZN 04948434


Phönix Laboratorium GmbH
Benzstraß 10, 71149 Bondorf
Tel. (07457) 95606-0
Fax (07457) 95606-50
E-Mail: kontakt@phoenix-lab.de
www.phoenix-lab.de


Neue Therapieoption bei Leberzirrhose

Ergebnisse einer klinischen Doppelblindprüfung mit einem einzigartigen Kalium-Eisen-Phosphat-Citrat-Komplex (Gelum-Tropfen).

Gelum-Tropfen ist weltweit das einzige Produkt mit einem nicht resorbierbaren Kalium-Eisen-Phosphat-Citrat-Komplex (KEPC), der im Laufe der Darmpassage Ammoniak bindet und so zur Ausscheidung bringt. Das Produkt ist seit mehr als 50 Jahren im Verkehr und wird begleitend bei vielen unterschiedlichen Erkrankungen zur Aktivierung und Anregung des Stoffwechsels genutzt.
Für das Medizinprodukt mit unbegrenzter Anwendungsdauer sollte der Nutzen durch eine klinische Doppelblindprüfung bestätigt werden. In vielen Jahren der Forschung brachte man bereits den Nachweis der Verbesserung der Leistungsfähigkeit und der Zunahme der Trainingswirkung auf die aeroben Leistungsgrundlagen (Rechtsverschiebung der Laktatleistungskurve). Diese Ergebnisse wurden von Neumann et al. in 2000 publiziert.
Die nun publizierte Studie sollte die Wirksamkeit bei einer Erkrankung belegen. Dazu wurden Patienten mit Leberzirrhose und minimaler hepatischer Enzephalopathie (MHE) gewählt, da deren klinische Symptome mit einem erhöhten Ammoniakspiegel im Blut einhergehen.
In die Studie wurden 51 Patienten eingeschlossen, deren Symptomsummenscore im PSE-Syndrom-Test (Portosystemische Enzephalopathie) kleiner/gleich – 4 war. Nach 4 Wochen Therapie mit 3 x 2 ml Gelum-Tropfen bzw. Placebo wurde erneut der Symptomsummenscore ermittelt. Die Gelum-Gruppe lieferte mit
72 % Respondern im Vergleich zu 27 % in der Kontrollgruppe ein hochsignifikantes Ergebnis.
Dieses sehr positive Ergebnis spiegelte sich auch in dem begleitend erhobenen CLDQ-Fragebogen (Chronic Liver Desease Questionary) sowie in der Therapiebeurteilung durch die Patienten wider.
Insgesamt belegt die Studie, dass durch die Einnahme von Gelum-Tropfen die Entgiftungsfunktion der Leber gestärkt und die Lebensqualität der Patienten verbessert werden.
Unerwünschte Ereignisse im Zusammenhang mit der Medikation waren in beiden Gruppen leicht und betrafen überwiegend den Gastrointestinaltrakt.

Quelle:
Treatment with a potassium-iron-phosphate-citrate cmplex improves PSE scores and quality of life in patients with minimal hepatic encephalopathy: a multicenter, randomized, placebo-controlled, double-blind clinical trial, Burkard, T., Biedermann, A., Herold. Ch., Dietlein, M., Rauch, M. Diefenbach, M. European Journal of Gastroenterology & Hepatology, 2013, Vol. 25 No. 3

Weitere Informationen sowie die englische Originalveröffentlichung können angefordert werden bei:

Dreluso Pharmazeutika
Marktplatz 5
31840 Hessisch Oldendorf
Tel. (05152) 94 24-0
Fax (05152) 94 24-38
E-Mail: info@dreluso.de


Milchsäuretherapie mit rechtsdrehender Milchsäure

Die wichtigsten Anwendungsbereiche der Milchsäuretherapie im äberblick

Rechtsdrehende Milchsäure ist in der homöopathischen Zubereitung bei den folgenden Beschwerden von besonderem therapeutischem Nutzen:
• Rheuma
• Gelenkschmerzen
• Myalgien
• grippale Infekte

In der Naturheilpraxis hat sich die Therapie mit rechtsdrehender Milchsäure bei rheumatischen Beschwerden gut etabliert. Intramuskuläre oder intravenöse Injektionen sowie Infusionen mit Milchsäure Pflüger Inj. 5 ml sind bewährte Basistherapien bei akuten und subakuten Schmerzen am Bewegungsapparat.
Das Injektionspräparat Acidum sarcolacticum Potenzakkord enthält rechtsdrehende Milchsäure in den Potenzstufen D6, D12, D30 und D200 und wird erfolgreich bei chronischen Beschwerden und zur Verbesserung der Grundregulation eingesetzt. Es ist ein hervorragendes Mittel zur Umstimmung, besonders in Kombination mit Eigenblutbehandlungen.
Die praktischen Erfahrungen des Kollegiums am Patienten decken sich mit meinen eigenen. Die empirischen Hauptwirkungen sind:
â?¢ Entsäuerung des Bindegewebes
• Schmerzlinderung bei Weichteil- und Gelenkrheumatismus
â?¢ Kräftigung bei Antriebsschwäche, Müdigkeit und bei grippalen Infekten

Therapiekonzept bei latenten Azidosen
Viele Schmerzbeschwerden am Bewegungsapparat stehen in ursächlichem Zusammenhang mit Säurebelastungen im
Groämilieu des Bindegewebes. Hilfreich ist in diesem Fall ein breit angelegtes Therapiekonzept mit folgenden Schwerpunkten:
1. Aktivierung der Ausscheidungs- und Stoffwechselorgane Leber und Niere
2. Entlastung des Groämilieus Bindegewebe und Verbesserung der Grundregulation mit Hilfe der Milchsäuretherapie (Milchsäure Pflüger Inj. 5 ml)
3. Reduktion der Säurebildner
4. Ausreichendes Trinken ba-senreicher Mineralwässer

Praktische Anwendung der Milchsäuretherapie
Besonders gute Therapieergebnisse sind bei segmentalen Störungen mit Myalgien und Myogelosen sowie bei Lumbalgien, schmerzhaften Bewegungseinschränkungen, zunehmender Gelenksrigidität und Weichteilrheuma zu erzielen.

Kasuistik Coxalgie
Die Patientin, 42, litt unter zunehmenden Hüftgelenksschmerzen, die zuerst links und bei Bewegung später auch in Ruhe auftraten. Etwa zwei Wochen später zeigte das rechte Hüftgelenk das gleiche Beschwerdebild. Die Röntgenbefunde beider Hüftgelenke waren dagegen unauffällig. Eine bei der körperlichen Untersuchung rasch festgestellte ISG-Blockade links mit nach ventral gekipptem Becken konnte zwar schnell gelöst werden, hatte aber keinen nennenswerten Einfluss auf die Hüftgelenksschmerzen.
Anamnese: Stark säurelastige, eiweiäreiche Ernährung, reichlicher Genuss von Kaffee und Süäigkeiten, gelegentliches Rauchen sowie hohe Stressbelastung durch Termindruck.

Therapie
Zur Schmerzlinderung, Entlastung der Weichteilstrukturen am Hüftgelenk, Entsäuerung, Ausleitung und Entgiftung sowie um den Ausgleich und Harmonisierung des Vegetativums zu unterstützen, entschied ich mich für eine Kombination aus Injektionen und Infusionen mit den folgenden Mitteln: rechtsdrehende Milchsäure D4 (Milchsäure Pflüger), Derivatio H Inj. (Pflüger) und Nervoregin comp. (Pflüger). Zweimal wöchentlich erhielt die Patientin eine Injektion Milchsäure Pflüger Inj. 5 ml. jeweils an die Hüftgelenke.
Injektion
In Seitenlage orientiert man sich am Trochanter major (vgl. roter Punkt). Das Bein ist im Kniegelenk gebeugt. Der Injektionspunkt liegt zwei Querfinger proximal vom Trochanter entfernt auf Mittellinie des lateralen Oberschenkels. Nun folgt die tiefe Injektion von Milchsäure Pflüger Inj. 5 ml mit der blauen Kanüle 0,6x 60.

Infusion
Außrdem wurde der Patientin einmal wöchentlich eine Infusion verabreicht, bestehend aus 250 ml NaCl 0,9 % sowie fünf Ampullen Milchsäure Pflüger
5 ml Inj, zwei Ampullen Derivatio H Inj. und einer Ampulle Nervoregin comp. H Pflüger.

Therapieziele bei den gewählten Mittel waren:
1. Schmerzlinderung durch Injektion und Infusion von rechtsdrehender Milchsäure und Entlastung der Weichteilstrukturen am Hüftgelenk durch Milchsäure Pflüger Inj. 5 ml
2. Entsäuerung, Ausleitung und Entgiftung (Derivatio H Inj.)
3. Ausgleich und Harmonisierung des Vegetativums (Nervoregin comp. Pflüger)

Verlauf
Bereits nach der ersten Behandlungswoche mit zwei Injektionen an die Hüftgelenke und einer Infusion zeigte sich eine spürbare Schmerzlinderung an den Gelenken. Der Bewegungsschmerz war zwar noch deutlich vorhanden, aber im Ruhezustand klangen die Symptome bereits deutlich ab. Nach zwei weiteren Behandlungswochen mit stetig zunehmender Besserung war die Patientin be-schwerdefrei


Werner Sperling
Heilpraktiker, Lüben
www.naturheilpraxissperling.de