EDITORIAL

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

nein, Sie haben sich nicht getäuscht, wenn Sie meinen, daß doch unmöglich schon wieder ein Monat vergangen sein könne, seit Sie die letzte Ausgabe der NATURHEILPRAXIS in Händen hielten. Auch der Eindruck, daß im letzten Monat die Zeit viel schneller vergangen sei, ist nicht etwa eine Sinnestäuschung ihrerseits. Wir wollten Ihnen auch keineswegs Ihre so kostbare Zeit verkürzen oder gar beschneiden, wie das etwa der Fall ist, wenn man in Richtung Osten um unseren Erdball fliegt. Des Rätsels Lösung ist ganz einfach: Die Nummer 7, also die Juli Ausgabe Ihrer NATURHEILPRAXIS erscheint nicht – wie sonst üblich – Ende des Monats, sondern schon in der Mitte, also bereits zwei Wochen nach dem Erscheinen der Nummer 6. Der Grund dafür ist, daß wir Ihnen in Zukunft Ihre NATURHEILPRAXIS jeweils in den ersten Tagen eines Monats ausliefern möchten.

So eine Umstellung vom Ende auf den Anfang des Monats – möchte man zunächst meinen – sei ganz einfach, indem man die Ende des Monats erscheinende Zeitschrift noch ein paar Tage bis zum Beginn des nächsten Monats zurückhält und die nächstfolgende Monatsnummer aufdruckt. Bei dieser Umstellung allerdings, liebe Leserinnen und Leser, würden Sie zu Recht empört feststellen, daß Ihnen am Ende des Jahres lediglich elf und nicht zwölf Nummern der NATURHEILPRAXIS zugesandt worden wären.

Es gibt also wirklich nur die Lösung, daß wir versuchen, die Zeit »einzuholen«. Es werden also in den nächsten zwei Monaten drei Ausgaben Ihrer NATURHEILPRAXIS erscheinen: Diese Juli-Ausgabe – die Nummer 7 – Mitte Juli, die Nummer 8 um den 10. August herum und die Nummer 9 dann zum 1. September, womit wir wieder sozusagen »in der Reihe« wären.

Wir hoffen, daß Sie, als unsere Leser, Verständnis dafür haben, daß wir mit einer nunmehr 38jährigen Tradition unserer Zeitschrift brechen und diese nicht mehr zum Ende, sondern zu Beginn eines jeden Monats erscheinen lassen. Es gibt uns in begrenztem Rahmen die Möglichkeit, ein wenig aktueller zu sein, was bei einer monatlich erscheinenden Zeitschrift ja immer ein kleines Problem darstellt. Wenn wir in Zukunft aus aktuellem Anlaß einmal um ein paar Tage verspätet oder verzögert erscheinen, so werden Sie Ihre Zeitschrift dennoch immer in den ersten Tagen des zugehörigen Monats in Händen halten und nicht, wie es jetzt manchmal nötig war, statt in den letzten Tagen des Monats erst zu Beginn des darauffolgenden Monats.

Wir hoffen weiter, daß Sie mit uns diese Innovation im Erscheinungsdatum ganz als im Sinne unserer guten Tradition betrachten: nämlich Ihnen auch in Zukunft eine fachlich fundierte, umfassende und möglichst aktuelle Naturheilkunde-Zeitschrift an die Hand zu geben.

Wir möchten Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, bei dieser Gelegenheit für Ihr erwiesenes Vertrauen und Ihre Treue danken und auch für Ihre immer zahlreicher werdenden Zuschriften, die einmal Ihr reges Interesse an unserer Zeitschrift zeigen und zum anderen in hohem Maße zum Gedankenaustausch und zur Diskussion über unsere Naturheilkunde beitragen. Lassen Sie sich also in dieser hoffentlich schönen Sommerszeit unsere »Zeitrafferausgaben« gefallen, bis wir Sie dann in den ersten Tagen des September in der Nummer 9 mit einer ganz ausführlichen fachlichen und berufspolitischen Berichterstattung vom großen deutschen Heilpraktikertag in Karlsruhe sicherlich ganz besonders erfreuen können. Ich wünsche Ihnen eine erholsame Ferienzeit

Herzlichst


Naturheilpraxis 07/1985