FACHFORUM

Asterias rubens

von Elisabeth Schulz

Er lag im nassen Sand, direkt vor meinen Füßen. Die Ausläufer der Wellen bewegten seine Arme schwach. Der Tod hatte Besitz ergriffen von dem kleinen Körper. Der Leib war aufgerissen - eine Möwe vielleicht. Einsam und kalt schien das Ende gewesen zu sein.

Ein Stern - vom Himmel gefallen, ins Wasser getaucht, auf der Suche nach seinem Weg, seinem Heim?
Meerstern aus der Tiefe des Lebens.

Sterne weisen uns den Weg. Seit Urzeiten orientieren sich die Seefahrer an den Sternen am Firmament. Ich begann zu frieren. Der Wind war heute so kalt am Meer. Glücklicherweise hatte ich genügend Tücher in der Tasche, um den Seestern mitzunehmen. Er kam erst einmal in ein Glas mit Alkohol, gedacht als Anschauungsmaterial für den homöopathischen Unterricht.

Symbolik

Der Stern ist vor allem ein Symbol der Hoffnung - das Licht, das die Dunkelheit erhellt. Er ist ein Zeichen und Bringer des Lichts (Bewußtheit), Orientierungshilfe und Wegweiser für die Menschen. Sterne, die am Nachthimmel leuchten, gelten auch als Symbol der kosmischen Ordnung. Sie versinnbildlichen die höchste Herrschaft, das Ewige, das Unsterbliche und das Ziel höchsten Strebens. In manchen Symboldeutungen wird der Stern als Engelsbote eines Gottes dargestellt. Göttliche Fügung und Gunst werden mit dem Stern in Verbindung gebracht. Er ist das Auge der Nacht.

Das Meer gilt als Sinnbild des Unbewußten

Die Tiefe des Wassers ist gleichzusetzen mit der Tiefe der Gefühle. Es symbolisiert auch den alles verschlingenden Abgrund und die unerschöpfliche Lebenskraft. Das Meer nimmt (z.B. Menschen, Land) und das Meer gibt (z.B. Nahrung). So wurde es gleichgesetzt mit der gebenden und nehmenden, der gewährenden und strafenden Großen Mutter. Das Meer hält verborgene Schätze und Ungeheuer im dunklen, tiefen Schoß gefangen (Reservoir für alles, was wir verdrängen mußten, um zu überleben). Als Meerstern wird in der christlichen Mythologie Maria, die Mutter Gottes, bezeichnet. Als weibliche Gottheit ist sie für die Gläubigen in stürmischen Zeiten des Lebens Hoffnung und Halt gebend, richtungweisend und Trost spendend, so daß die tobenden Wogen des Daseins nicht den Boden unter den Füßen rauben.

Meerstern, ich dich grüße.
Oh, Maria hilf.
Gottes Mutter, süße.
Oh, Maria hilf.
Maria hilf uns allen,
aus unserer tiefen Not.

So lautet die erste Strophe aus einem neunstrophigen katholischen Kirchenlied1. Es klingt wie ein Mantra für gläubige Menschen, die mit Schmerz und Verlust, Kummer oder Trauer im Leben nicht mehr zurechtkommen und Hoffnung und Halt bei der großen und göttlichen Schmerzensmutter suchen. Was geschieht mit denen, die nicht glauben?

Mythologie

Asteria - die Sternengöttin - ist Tochter des Titanen Koios und der Titanin Phoibe. Hekate (die Göttin der Unterwelt) ist ihre Tochter. Als Zeus Asteria verführen wollte, verwandelte sie sich in eine Wachtel, um nicht vergewaltigt zu werden. Schnell nahm Zeus die Gestalt eines Adlers an und verfolgte sie. Asteria fiel in einen Stein verwandelt ins Meer und wurde zur Felseninsel Ortydia.
Astraia (röm.) - die Sternenklare - wurde als himmlische Jungfrau dargestellt, die den Menschen ihr Schicksal zuteilte. Sie war die lybische Göttin des heiligen Gesetzes.

Arzneimittelbegegnung

Ich bin ein Wesen, das Entwicklung sucht2

Im Rahmen eines Seminares Homöopathische Begleitung im Klimakterium war Asterias rubens das Heilmittel für die Verreibung nach den Angaben im Organon. Brustkrebs3 - dafür ist Asterias rubens ein bekanntes Heilmittel - tritt häufig in dieser Zeit auf4. Es war gleichzeitig das Abschiedsseminar aus meinen Praxisräumen in Hamburg. Hier haben wir in den letzten sieben Jahren zusammen Homöopathie gelernt und viele Heilmittel verrieben. Alle Teilnehmer/innen gehen schon im Vorfeld in Resonanz mit dem Heilmittel5, wie es durch die morphogenetischen Felder nach Rupert Sheldrake6 erklärbar ist. Aus diesem Grund besprechen wir immer die Themen im Vorfeld.

Themen aus dem Vorfeld

Abschied …

… von einer Lebensperiode, von Menschen, von Orten, das Bewußtsein gehen zu müssen und damit verbunden der innere Kampf um das Loslassen, die Angst vor dem Neuen, vor dem Erwachsenwerden, auch vor dem Alleinsein.

Tod

Die Häufung des Themas Tod war auffällig. Möglicherweise ist es in Verbindung mit dem Symptom „Furcht vor schlechten Nachrichten oder Beschwerden durch schlechte Nachrichten“ zu bringen. Erklärbar wäre auch die Verbindung zur Krebsentstehung durch Schicksalsschläge und besonders schwere psychische Belastungen.
Kollektiv bewegte die Menschen in dieser Zeit der Untergang der Kursk7 im Eismeer. 118 Männer fanden einen schrecklichen Tod.

Ordnung schaffen

Das Chaos im Außen (Haushalt, Heim, Büro) ist kaum zu bewältigen (Krebs-Miasma). Starkes Verlangen, Dinge des Alltags neu zu ordnen, zu strukturieren, das Verlangen aufzuräumen und sauberzumachen.

Furcht vor Brustkrebs …

… hatten sechs Teilnehmerinnen. Auch Träume von Brustkrebs tauchten vermehrt auf. Traum einer Teilnehmerin: „Ich sehe eine große Brust, die immer größer wird, bis sie riesengroß ist. Die Brustwarze zieht sich ein, und links ist ein eingezogenes Loch in der Brust.“

Furcht vor Schlaganfall

(wegen schmerzhafter Zuckungen im Kopfbereich)

Blitze

Blitzartige Schmerzen, Blitze zucken durch den Unterleib. Eine Teilnehmerin wird auf dem Fahrrad vom Blitz getroffen. Es geschieht ihr nichts, aber sie ist zu Tode erschrocken und wütend, weil sich ihr Mann darüber „totlachen“ wollte.
Am stärksten auf die Vorfeldprüfung hat die Tochter eines Seefahrers (Kapitän) mit einer langen Fieberperiode reagiert.

Die Verreibung wurde am ersten Wochenende im September 2000 mit 20 Personen durchgeführt: 19 Frauen und ein männlicher Teilnehmer. Wir entfalten ein Mittel in verschiedenen Potenzen, bis sich der reine Geist zeigt. Wir erleben es in uns und als unseren Schatten im anderen. Über die biodynamischen Prozesse8 erleben wir die zentralen Themen des Heilmittels. Die Energie findet über die Entladung des vegetativen Nervensystems ihren Weg (Vegetho-Therapie), so daß die Teilnehmer/innen unbeschadet und bereichert das Seminar verlassen können. Erstaunlich war, daß alle Schüler/innen Sepia für das unbekannte Seminarmittel hielten.

Aus Platzgründen fasse ich die Thementeile zusammen:

Biologie

Seesterne gibt es weltweit. Sie gehören zur Familie der Stachelhäuter (Echinodermata), einem Tierstamm, der ungefähr 600 ausschließlich im Meer lebende Arten umfaßt. Der Seeigel, der Schlangenstern und die Seewalze gehören mit in diese Gruppe. Die Stacheln bestehen - wie das Skelett - aus Kalkeinlagerungen und sind bei einigen Arten zurückgebildet.
Echinodermen bevölkern seit Urzeiten die Tiefen des Meeres und existierten vermutlich schon vor mindestens 545 Millionen Jahren. Seesterne haben einen großen Magenraum, ein komplexes System von Körperkanälen und ein einfaches Nervensystem ohne Gehirn.
Der Seestern ist ein gefräßiger Räuber, der sich ständig auf Beutejagd befindet. Eine besondere Vorliebe hat er für Muscheln.
Asterias rubens ist getrennt geschlechtlich, äußerlich aber nicht in Männchen oder Weibchen zu unterscheiden. Geschlechtsorgane sind in jedem Arm enthalten. Sie stoßen Millionen von Spermien oder Eier ins Wasser aus.
Besonders hervorzuheben ist die Regenerationskraft des Seesterns. Verliert er einen Arm, so kann er diesen an gleicher Stelle nachbilden. Wird er bedroht, so kann der Seestern einen oder mehrere Arme abwerfen. Sie wachsen wieder nach. Es soll sich sogar aus nur einem übrig gebliebenen Arm ein vollständiger Körper entwickelt haben.

Patientenfall mit Mammakarzinom

Patientin Luise

Luise (Name von der Red. geändert) hätte gern in Weiß geheiratet. Ihr Bräutigam wollte das nicht. Es war Krieg, und er war bei der Marine in Swinemünde. Möglicherweise würde das Hochzeitsfest die letzte Begegnung der beiden Liebenden sein. So blieb das weiße Kleid im Schrank versteckt. Es war nicht die erste Enttäuschung in ihrem Leben, unehelich geboren in Oberschlesien als erstes Kind ihrer Mutter im Jahre 1920, die auch ihr zweites Kind - diesmal von einem anderen Mann - außerehelich gebar. Über den leiblichen Vater wissen wir wenig. Vorstellbar ist aber, daß die Mutter während der Schwangerschaft durch tiefe emotionale Krisen ging. Diese Gefühlsstürme hat das Kind im Mutterleib wahrgenommen. Hat schon damals die Abtrennung der Gefühle stattgefunden? Die ersten Lebensjahre wuchs sie bei der Oma auf. Für den Stiefvater war sie später das liebste Kind, seine Beste. Sie durfte zur Mutter kommen, als diese heiratete und noch fünf weiteren Kindern das Leben schenkte. So schickte die Mutter das kleine Mädchen häufiger in das Haus des Vaters, um die Alimente einzutreiben. Der Stiefvater trank viel und gerne. Luise half der Mutter früh und sorgte nicht nur für die kleineren Geschwister. Sie war 14, als sie von zu Hause weggeschickt wurde, um in einem Hotel als Zimmermädchen zu arbeiten. Das verdiente Geld mußte sie bei der Mutter abgeben. Ihre erste Liebe war durch eine Lüge geprägt: Er war schon verheiratet und hatte es ihr nicht gesagt. Wiederholte sich hier das Thema ihrer Mutter? Aber zurück zur Hochzeit. Vier Wochen konnten die beiden Jungvermählten noch zusammen sein. Dann mußte er in den Krieg. Seinen ältesten Sohn, er wurde im Oktober 1944 geboren, hat er nicht gesehen. Er wußte nicht einmal, daß Luise schwanger geworden war. ?Hatten Sie Sehnsucht??, fragte ich. ?Nein, mehr Angst als Sehnsucht, daß wir uns nie wiedersehen.? Die Flucht aus Ostpreußen mit dem kleinen Baby war dramatisch. Spätestens hier mußte der Prozeß der Verdrängung stattgefunden haben, damit Überleben möglich war. Ende Januar flüchtete sie von Pillau auf einem Schiff. Kurz vorher war die WILHELM GUSTLOFF untergegangen. 5550 Menschen haben im kalten Meer den Tod gefunden. Die Schwiegereltern waren während der Flucht wieder umgekehrt. Allein, nur mit dem Baby, war sie acht Tage und Nächte in der Kabine eines Schiffes untergebracht. Angst hätte sie nicht gehabt, obwohl das Schiff in jedem Moment von einer Mine oder einem Torpedo hätte getroffen werden können. Durch einen glücklichen Umstand konnte sie in einem Hafen ihren Mann sehen und zwei Tage bei ihm bleiben. Im Februar 1945 kam sie nach Dänemark. Erst am 11. Juni 1947 haben sie sich in Deutschland wiedergesehen. Die Zeit in Dänemark als Fremde unter Menschen, die eine andere Sprache sprachen, wäre sie sehr glücklich gewesen, sagte sie. Als sie dann in Deutschland ankam, lebte die kleine Familie sehr armselig als Flüchtlingsfamilie aus Ostpreußen in einem kleinen deutschen Dorf. Sohn und Vater hatten es schwer miteinander. ?Der Onkel soll hier nicht sein?, an diesen Satz erinnert sie sich auch noch nach über 50 Jahren sehr genau. Der zweite und dritte Sohn wurden geboren, ein Haus gebaut.

Und als das Leben in ruhigeren Bahnen verlief, kamen erst die Gallensteine (die Galle wurde 1970 entfernt) und ein Jahr später der Brustkrebs. Die linke Mamma wurde amputiert, die leere Stelle mit einer Prothese ausgefüllt. Zehn Jahre, nachdem sie ihre linke Brust verloren hatte, verlor sie ihren Ehemann durch eine lange, schwere Krankheit. Ersatzpartner wurde der jüngste Sohn.

Obwohl sie erst 58 Jahre war, ist sie nie wieder eine neue Beziehung eingegangen. Streitereien in der Ursprungsfamilie lagen dazwischen. Sie hat zu keinem ihrer Halbgeschwister mehr Kontakt, obwohl sie gemeinsam aufgewachsen sind. Die Ausnahme war ein Halbbruder (alkoholkrank), der auch im gleichen Ort lebte. Sie war eng befreundet mit seiner Frau. Diese enge Freundin wurde plötzlich vom Schlag getroffen und starb ganz plötzlich, bevor sie sie noch einmal sehen konnte. Die Leere wurde gefüllt mit einer anderen Schwägerin, die lange alkoholkrank, jetzt aber trockene Alkoholikerin war.

Die Schilddrüse wurde wegen der starken Hitzewallungen im Oktober 1993 herausgenommen. Zehn Tage vorher war sie mit Angina-pectoris-Anfällen in die Klinik gekommen. Sonst gab es keine weiteren Erkrankungen mehr. 1997 hat die Schwiegertochter (Schülerin der Homöopathie) sie als Patientin mit in den Homöopathie-Unterricht genommen. Dort bekam sie für den quälenden Husten, der nicht weggehen wollte, über einige Monate immer wieder Natrium muriaticum in verschiedenen Potenzhöhen. Der Husten wurde dadurch nicht besser, und die Metastasen wurden in der Lunge, der Leber und im Knochengerüst (rechter Hüftkopf, vierter und fünfter Lendenwirbel) dann nachgewiesen. Sie hatte unerträgliche Schmerzen vor allem in der rechten Hüfte. Schulmedizinisch wurde sie auf Morphium eingestellt, was sie überhaupt nicht vertragen konnte. An diesem Punkt (September 1998) bat mich die Schwiegertochter um Hilfe. Innerlich war ich darauf eingestellt, eine krebskranke, sterbende Frau auf ihrem letzten Weg zu begleiten. Immer wieder erlebe ich es als Geschenk, mehr noch als Gnade, dem Tod durch die homöopathische Begleitung Würde und Bewußtheit geben zu können. Auch kurz vor der letzten Reise ist es möglich, traumatische Lebenssituationen auf- und zu verarbeiten, so daß der Sterbeprozeß leicht und schmerzfrei ist. Die Schwiegertochter erzählte mir, daß sie vor dem ersten Termin mit mir extra zum Frisör gegangen wäre, um für die Videoaufnahmen attraktiv zu sein.

Die 77jährige ist in einem guten Allgemeinzustand, sehr gepflegt. Im Gespräch mit ihr fällt auf, daß sie emotional nicht berührt werden möchte. Wach und aufmerksam ist sie während der gesamten Unterhaltung, sie macht einen guten Blickkontakt. Sie ist sehr redselig, spricht über die Ärzte und die Erfahrungen, die sie in letzter Zeit mit ihrer Krankheit gemacht hat. Wir lachen viel. Die Atmosphäre ist geprägt von ihrer lebendigen Art zu erzählen und ihren Späßen. Ihre Hände sind in ständiger Bewegung. In ihren täglichen Erledigungen ist sie immer etwas in Eile und sehr beschäftigt. Sie lebt im Obergeschoß des eigenen Hauses, der jüngste Sohn mit seinen drei Kindern darunter. Sie unterstützt die junge Familie, soweit sie die Erlaubnis bekommt. Themen von Grenzüberschreitungen spielen im Zusammenleben eine wichtige Rolle.
Der Verlust des Ehemannes ist ihr tiefster Kummer. Sie pflegt die sozialen Kontakte in ihrem Umfeld und braucht das Gespräch mit anderen wie Nahrung.

Das Tumorgewebe ist inzwischen bis zu den Stimmbändern gewachsen, so daß die Stimme heiser ist. Scherzhaft und spottend geht sie über ihre Angst hinweg, nicht mehr reden zu können. Sie wolle sich dann eine Tafel um den Hals hängen, um darauf zu schreiben, damit sie im Kontakt mit anderen bleiben könne. Der Schmerz in der Hüfte macht sie sehr ungeduldig. Die Nächte sind unruhig. Durch den starken Hüftschmerz auf der rechten Seite muß sie sich im Bett ruhelos hin- und herwälzen. Träume hat sie keine. Sie strickt leidenschaftlich gerne. Nahrungsmittelverlangen ist unauffällig.

Analyse

Auffällig und absonderlich ist die Art, wie sie mit der lebensbedrohlichen Situation umgeht.

Rubriken aus dem Synthesis 3. Auflage 1995

Geistes- und Gemütssymptome:
- Spaßen. Seite 157
- Kummer, Beschwerden durch. Seite 23
- Extremitäten - Ruhelosigkeit der Hände. Seite 1290

Einschätzung

Die Atmosphäre unserer Begegnung, das Verlangen nach Attraktivität, die Intensität ihrer Ausstrahlung und der warme und herzliche Kontakt zwischen uns läßt mich Tarentula hispanica wählen. Verordnung: Tarentula hispanica LM 18 Arkana, später Tarentula LM 24 einmal täglich bei Bedarf, jedoch häufiger, wenn die Schmerzen wieder stärker sind. Es geht ihr drei Monate gut, dann kommen die Schmerzen zurück. Nach ärztlichem Rat unterzieht sie sich einer Strahlentherapie. Verordnung: Tarentula hispanica C1000 ohne Besserung.

Wir machen einen neuen Termin am 14.12.1998. Der Schmerz ist wieder unerträglich trotz Strahlentherapie. Ziehend und stechend strahlt er von der Hüfte in den Oberschenkel aus. Sie kann nur noch am Stock gehen, und morgens muß sie sich erst langsam einlaufen. Das rechte Bein ist stark geschwollen, die Füße sind eiskalt. Die Stimme ist immer noch heiser, aber es ist keine Verschlechterung eingetreten. Wärme tut gut. Ängste hat sie keine, außer wenn es draußen stürmt: Das mache sie ganz verrückt. Nachts hört sie manchmal, wie jemand sie ruft. Wenn sie das Licht einschaltet und nachschaut, ist aber niemand da. Als ich nach einem besonderen Nahrungsverlangen frage, sagt sie: „Kräftiger Käse muß immer im Haus sein!“

Geistes- und Gemütssymptome:
- Wahnidee, hört Stimmen. Seite 232
Allgemeines:
- Schmerz, Krebsleiden bei. Seite 1719
- Schmerz durch, zur Linderung der Krebsleiden. Seite 1676
- Magen - Verlangen, Käse kräftiger. Seite 735

Asterias rubens geht durch alle Rubriken und ist außerdem bekannt für Brustkrebs der linken Mammae. Verordnung: Asterias rubens LM 18 täglich, bei Bedarf häufiger. Die Schmerzen verschwinden, sie kann wieder das Haus verlassen und längere Spaziergänge zu ihren Damenkränzchen unternehmen. Am 13.1.99 Asterias rubens C1000, am 21.3.99 Asterias rubens C1000. Die rechte Hüfte wird im Mai erneuert. Nach Klinik- und Kuraufenthalt treffe ich sie am 4.6.99 wieder. Alle Symptome weisen auf Opium hin. Erneut traten Schmerzen in den Knochen am 30.4.2000 auf, solange hat sie das Opium eingenommen. Auf ärztlichen Rat hin unterzieht sie sich einer Chemotherapie. Die Schmerzen verschwinden aber nicht. Diesmal verordne ich Acidum phosphoricum in der LM 18 für die Schmerzen, die durch die Metastasen in den Knochen ausgelöst werden. Erneuter Anruf von der Schwiegertochter am 21.10.2000. Luise ist jetzt 80 Jahre alt. Der 81. Geburtstag steht kurz bevor. Die beste Freundin ist plötzlich an einem Schlaganfall gestorben. Diese schlechte Nachricht hat sie wie ein Blitz getroffen, als sie von einem schönen Ausflug nach Hause kam. Die Schmerzen sind wieder stärker geworden. Sie weint nicht um den Verlust der Freundin, den Platz habe jetzt eine Freundin der Toten eingenommen. Asterias rubens LM 18 wird verordnet, später Asterias rubens LM 24 in der Abfolge eines halben Jahres, bis wir uns am 8.1.2001 nach vier Monaten wieder sehen.

Der Tod hat in unserem Gespräch endlich einen Platz gefunden. Sie weint um den Verlust der Freundin. In den Monaten, in denen sie Asterias rubens bekam, war sie unglaublich beschäftigt. Sie hat ihre Wohnung total renoviert, sie ist dabei, sich neue Kleider und neue Möbel zu kaufen. Meine letzte Information stammt vom 31.1.2001. Unter der C1000 ist sie total aufgeblüht.

Analyse

Können Sie mir folgen und kurz alle Symptome und schulmedizinischen Therapien vergessen? Die Seele hat ihren Weg gefunden. Meiner Einschätzung nach hat Tarentula die erste Schicht abgetragen, den Kummer und den Verlust des Ehemannes und alle Gefühle, die damit verbunden sind. Nach dieser tiefen Schicht von Kummer und Schmerz, die mit Tarentula gut bearbeitet worden ist, kam ihr Hauptmittel Asterias rubens zum Vorschein. Nach der ersten Verordnung hat sie viel über die Flucht und das, was damals mit ihren Angehörigen passiert ist, gesprochen. Sie besuchte den weit entfernt wohnenden ältesten Sohn (er ist Binnenschiffer), der mit ihr damals als Baby diese Reise geteilt hatte. Die abgespaltenen Gefühle wurden lebendig. Opium half ihrer Seele, die Schrecken und Schockerlebnisse des Krieges aufzuarbeiten. In Acidum phosphoricum begegnete sie im Schmerz dem Heimweh, um dann erneut in Asterias rubens einen Wegbegleiter für die letzte Reise zu finden. Die starke Regenerationsfähigkeit, die ich bei dieser Patientin erlebte, hat mich dazu gebracht, mehr über den Seestern wissen zu wollen.
Wir müssen tief tauchen, um dem Seestern in seinem Lebensraum in der Tiefe der verdrängten Gefühle begegnen zu können.

Patientin mit Krampfanfällen

Dora (Name von der Red. geändert) wurde 1958 geboren. Sie hat in den letzten zwei Jahren seit dem 8.10.1998 Asterias rubens, ansteigend von der LM 18 von Arkana bis zur C1000 Asterias rubens DHU, bekommen. 1994 kam sie als Patientin zu mir. Von einem anderen Homöopathen hatte sie von 1991 bis 1993 Calcium phosphoricum, Mercurius solubilis und Sulfur bekommen. Der erste Krampfanfall 1983 war medizinisch ungeklärt. Sie war damals 25 Jahre und hatte zum ersten Mal die Pille genommen. Es wurde ein hormoneller Zusammenhang vermutet, denn zwei weitere Krampfanfälle traten in den späteren Schwangerschaften auf. Ihr Kommentar bzw. ihre Rückbesinnung zu der damaligen Situation: „Psychisch war ich in einer sehr belastenden Situation in zwei Beziehungen gleichzeitig und in einer nicht klar aufgelösten Partnerschaft. Zusätzlich habe ich die gesellschaftliche Komponente als sehr belastend empfunden, da die eine Beziehung zu einem verheirateten Mann und die andere zu einer Frau war. All dieses gilt eben nicht als gesellschaftlich anerkannt. Ich hatte immer das Gefühl, daß mein Handeln entdeckt werden könnte und daß ich etwas Verbotenes tue. Aus dem dritten Partner wurde dann schließlich mein späterer Ehemann.“ Die persönliche Interpretation zum ersten Krampfanfall: „Die Situation war so spannungsgeladen, und ich hatte Angst, eine Entscheidung zu fällen, da ich niemanden wehtun wollte. So habe ich mich mit dem Krampfanfall aus der Situation selbst herauskatapultiert, war danach für mehrere Tage handlungsunfähig, und für mehrere Wochen verlangte keiner eine Entscheidung, sondern es hat sich von selbst aufgelöst.“ Gefühl, ich werde gelebt (passive Handlung, andere denken für mich). Wahnidee: glaubt, unter dem Einfluß von Fremden zu sein.

Als Dora 1994 zu mir kam, litt sie noch unter der Trennung von ihrem Mann, der sie wegen einer anderen Frau verlassen hatte. Sie war seit acht Jahren auf Carbamazepin in der niedrigsten Dosierung eingestellt. Die Krampfanfälle traten in besonderen Belastungssituationen immer nachts auf. Den ersten Anfall hatte sie nachts um halb zwei Uhr, als sie einem Spiegel gegenüber saß.

Zur Vorgeschichte: Der Vater war seit dem sechsten Lebensjahr Vollwaise. Seine Mutter ist im Kindbett gestorben, sein Vater während der zweiten Ehe an TBC. Die Stiefmutter, bei der der Vater dann lebte, war so gewalttätig, daß sie ihn häufiger mit Eisenstangen schlug, so daß er zum Schutze seines Lebens in ein Heim kam. Die Großmutter mütterlicherseits hatte 16 Abtreibungen gehabt. Sie ist mit 80 Jahren an Nierenkrebs gestorben, ihr Mann an Darmkrebs.

Die Mutter beschreibt die Schwangerschaft mit Dora als blendend. Es gab eine Halbschwester aus erster Ehe. Sie erfuhr dies erst mit zehn Jahren. Die dadurch entstandenen Gefühle der Irritation hat sie noch gut in Erinnerung. Die Geburt war schwer, sie wurde drei Wochen nach dem errechneten Termin geboren. Nach 36 Geburtsstunden hatte sie Einblutungen im gesamten Gesicht. Als Säugling in der sechsten Lebenswoche erkrankte sie an Nasendiphtherie und war zehn Wochen in der Kinderklinik und von ihrer Mutter getrennt. Nach ihren eigenen Angaben habe sie sich einen Nabelbruch geschrien. Ihre Kindheit war geprägt durch häufigen Ortswechsel. Sie hat in Lugano gelebt. Der Vater hatte sein Schiff in Genua, er war Kapitän zur See. Sie lebte in der Schweiz inmitten von Juden. Sie hatte immer Schuldgefühle wegen der Nazizeit (wahrscheinlich war der Großvater auch Nazi gewesen). Als Kind hatte sie häufiger Anginen, so daß die Mandeln entfernt wurden, Heuschnupfen seit dem 14. Lebensjahr, Hautausschläge, die immer wieder kehren, Gelenkbeschwerden, asthmatische Beschwerden, Pneumonie 1987. Sie ist Vegetarierin, lebt fast ganz ohne tierisches Eiweiß. Sie wäre gerne ein Junge gewesen. Aggression und Männlichkeit durften im Außen nicht gelebt werden. „Mein Vater war ein Wutkopf, und ich eigentlich auch. Ich habe oft geschrien, weil ich nicht ich sein konnte. Er war der Kapitän auch zu Hause. Ich habe gelebt in einem ständigen Gefühl der Drohung oder Bedrohung.“ Später sagt sie: „Es ist ein Leid, eine Frau zu sein.“ Sie möchte gerne eine Sache haben, für die sie sich wirklich einsetzen könne, z.B. im Sozialbereich. Sie mache zu viele Sachen auf einmal, sei sehr geschäftig, oft außer Haus, setze sich sehr für ein besseres Leben in der Stadt ein. Gruppen wie Bürgerinitiativen oder Stadtteilarbeit gehören zu ihrem Alltag. Sie sei ausgesprochen kreativ, als Grafikerin ausgebildet und künstlerisch sehr begabt. Sexualität wäre in der Familie immer tabuisiert worden, in ihrem Leben habe sie sie immer als schön erlebt.

Carbo vegetabilis war neben Tuberculinum das Mittel, das die asthmatischen Beschwerden heilte. Nach Carbo vegetabilis in der C1000 wurde ein deutliches Bild von Asterias rubens sichtbar. Bei dem Termin im Oktober 1998 war das Gesicht von einer deutlichen Röte überzogen. Sie fühlte sich leer im Kopf und sehr verloren, fahrig und ungeschickt, geistig sehr erschöpft. Die Angst, daß etwas Schlimmes mit ihrem Sohn passieren könnte, wurde fast zur Panik. Sie hatte Angstzustände, daß ihr jemand sagen würde, es sei ihm etwas Schlimmes zugestoßen. Sie beschreibt sich selbst als ungeschickt. Es scheint, als würden sich die Muskeln weigern, ihrem Willen zu gehorchen. Das rote Gesicht hat sie selbst bemerkt und beschreibt eine Empfindung von Brennen auf der Haut. Es gibt einen Juckreiz im Genitalbereich. Sie empfindet sich selbst als rechthaberisch und hat Lust auf Streitereien, wenn jemand anderer Meinung ist. Auch wenn sie in Gruppen mit anderen zusammenarbeitet, fühlt sie sich immer als Fremde.

Repertorisation

Geistes- und Gemütssymptome:
Wahnidee:
- Fremde, umgeben von. Seite 210
- Neuigkeiten => erwartet schlechte Nachrichten. Seite 225
- Furcht vor Unglück. Seite 73
- Verträgt keinen Widerspruch. Seite 248

Als ich sie in Vorbereitung auf den Artikel frage, was Asterias rubens in den letzten zwei Jahren in ihrem Leben verändert habe, gab sie mir folgende Antwort: „Ich habe mich immer durch das Außen verunsichern lassen, habe immer das Gefühl gehabt, kontrolliert und beobachtet zu sein. Meiner eigenen inneren Kraftquelle habe ich nie vertraut. Die Bewußtwerdung für das ich bin so und das ist in Ordnung hat stattgefunden. Ich erkenne meine Aggressionen als Kraft und möchte sie sublimieren. Das Gefühl des Bösen als Macht von außen hat mich verfolgt und ist verschwunden. Ich fühle mich nicht mehr so kontrolliert von außen.“ Auf meine weitere Frage, was die großen Themen ihres Lebens seien oder was sie als roten Faden bezeichnen würde, antwortet sie: „Die erste große Frage für mein Leben ist immer gewesen: Was ist meine Aufgabe? Und das zweite große Thema: Die Suche nach Vertrauen.“

Abschließend zur derzeitigen Situation nach zwei Jahren Asterias rubens (Zitat Patientin):

„Ich habe das Gefühl, mit den Krampfanfällen zu einem Abschluß zu kommen.
Zusätzlich habe ich nicht mehr das Gefühl, alles richtig machen zu müssen, bzw. keine Fehler machen zu wollen. Ich kann mir Fehler erlauben und versinke nicht mehr vor Scham im Boden, und sie gehen mir auch nicht mehr tagelang im Kopf herum. Ich bin zum ersten Mal morgens aufgewacht und habe meine Leistung als berufliche Grafikerin anerkannt. Angst und Ohnmacht vor Autoritäten haben nachgelassen, Angst vor Versagen, aber auch vor Erfolg. Dann stehe ich unter Druck, es auch beim nächsten Mal wieder sehr gut machen zu müssen, und muß in meinen Augen die Erwartungshaltung der anderen bedienen. Das schöne Gefühl ist nicht mehr ganz so ausgeprägt, wenn ich etwas gut mache. Ich beschäftige mich zum ersten Mal mit dem Künstlerin-Sein als Anerkennung und Teil meiner Person. Ich habe vorher gewußt, daß es da ist, es aber nicht leben bzw. wahrhaben wollen. Es war so angstbesetzt. Ich habe eine Familienaufstellung nach Hellinger zu dem Thema gemacht. Ich wünsche mir Klarsicht, das meint Bewußtheit.“

Unsere gemeinsame Reise mit Asterias rubens geht zu Ende. Über das Blindsein, ein noch unerwähntes Thema unserer Verreibung, mußte ich lange nachdenken. Wir haben schon bei den Träumen der zweiten Patientin darüber gelesen. Liegt der Grund für die Verwechslung mit Sepia oder Natrium muriaticum darin, daß wir das Thema ausblenden, nicht sehen? Blinde Flecken (das bedeutet Mittel, die leicht hinten überfallen) gibt es. Gehört Asterias rubens dazu? Auch eine dritte Patientin (Mamma-CA linke Brust, trockene Alkoholikerin) hatte unter der Therapie mit Asterias rubens ihren Durchbruch als Künstlerin. Wenn sie auf dem Gemshorn spielt, berührt sie die Tiefen jeder Seele.

Es scheint fast zwingend, den Abschluß dieser Arzneimittelbegegnung aus den Worten eines großen Künstlers zu formen:

„Das Wasser des Meeres verdunstet, steigt auf und verdichtet sich zu Wolken, die über Hügel und Täler dahin ziehen. Begegnen sie dem Wind, sinken sie weinend auf die Felder hinab, vereinigen sich mit den Flüssen und kehren ins Meer zurück - zu ihrem Ausgangspunkt. Auch das Leben der Wolken ist Trennung und Begegnung, eine Träne und ein Lächeln. Ebenso ist es mit der Seele. Sie trennt sich vom unendlichen Geist und begibt sich in die Materie. Dort schwebt sie wie eine Wolke über den Bergen der Traurigkeit und den Tälern der Freude, bis sie dem Hauch des Todes begegnet. Dann kehrt sie zurück, woher sie kam, zum Meer der Liebe und der Schönheit, zu Gott …“9

Anmerkungen:

1) CANTA BONA / Herder'sche Buchhandlung Göttingen, Herder-Druck Freiburg i. Br. 1992.
2) Anmerkung einer Teilnehmerin einem tiefen Prozess
3) MAYO CLINIC HEALTH LETTER v. 01.03.00, Ausgabe 300, Zitat: "Die meisten Menschen wissen nicht, dass auch Männer an Brustkrebs erkranken können. In Deutschland werden jährlich ca. 400 neue Erkrankungen registriert. Dieses entspricht bundesweit etwa ein Prozent aller Brustkrebserkrankungen" / Auszug aus: Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg.
4) MÜNCHNER MEDIZINISCHE WOCHENSCHRIFT v. 23.03.00: "Auch wenn der Brustkrebs in der älteren Gruppe der 40-49-Jährigen die häufigste Todesursache darstellt, werden nur ca. 1/5 aller Mamma-Karzinome vor dem 50. Lebensjahr entdeckt."
5) Artikel: KOLLEKTIVES BEWUSSTSEIN UND DAS PHÄNOMEN DER VORFELDPRÜFUNG von Elisabeth Schulz / aus: Homöopathische Einblicke Nr. 5, März 1996.
6) Peter König, Uta Santos-König: BERBERIS, RHODODENDRON, CONVELLARIA, S. 135: "Allerdings hielt Whitmont es für möglich, dass schon in der Vorbeobachtungszeit Arzneimittelinformationen "vorauswirkend" die Träume beeinflussen können, "das Feld" der Arzneimittelprüfung von der Zukunft her die Gegenwart der Vorträume erfasse oder streife."/ Burgdorf-Verlag 1997.
7) Artikel: UNTERGANG IM EISMEER / Spiegel-Jahreschronik 2000.
8) Claudia Lendesdorf, Christoph Sautner: Gerda Boyesen VON DER LUST AM HEILEN / Kösel-Verlag 1995.
9) Kahlil Gibran: EINE TRÄNE UND EIN LÄCHELN / Walter-Verlag Zürich und Düsseldorf.

Literatur:
LEXIKON DER GÖTTINNEN / O. W. Barth-Verlag, 1. Auflage 1997.
DAS GEHEIME WISSEN DER FRAUEN / Lexikon von Barbara G. Walker / Deutscher Taschenbuchverlag, Sept. 1995.
GRIECHISCHE MYTHOLOGIE, QUELLEN UND DEUTUNG / Robert von Ranke-Graves / Rowolt Enzyklopädie.
MATERIA MEDICA VIVA, Band 2 / Georgos Vithoulkas / Ulrich-Burgdorf-Verlag für homöopathische Literatur, Göttingen.
SYNTHESIS - REPERTORIUM HOMÖOPATHICUM SYNTHETICUM / Hrsg. Dr. Frederik Schroyens / Hahnemann-Institut für homöopathische Dokumentation.
ARZNEIMITTELBILDER DER GEMÜTS- UND TRAUMSYMPTOME, extrahiert aus Synthesis 6 / Hrsg. Dr. Frederik Schroyens / Hahnemann-Institut für homöopathische Dokumentation.
SYNOPTISCHE MATERIA MEDICA, Band 2 / Frans Vermeulen.
LEITSYMPTOME / H. C. Allen / Ulrich-Burgdorf-Verlag für homöopathische Literatur, Göttingen.
HOMÖOPATHISCHE ARZNEIMITTELLEHRE / Phatak / Ulrich-Burgdorf-Verlag für homöopathische Literatur, Göttingen 1999.
FASZINATION TIER UND NATUR, Band 3, Gruppe 3-7 / Meister-Verlag / IMP B.V.
THE SOUL OF REMEDIES - HOMÖOPATHICS MEDICALS PUBLISHER / Rajan Sankaran.
HERDER - LEXIKON DER SYMBOLE / Verlag Herder, Freiburg i. Br. 1978.
KNAUR'S LEXIKON DER SYMBOLE / Hans Biedermann / Droemer u. Knaur, 1989.
Fotos SEESTERN / W. Losch

Anschrift der Verfasserin:
Elisabeth Schulz
Zum Neetzekanal 41a
21382 Brietlingen

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Naturheilpraxis 11/2001